Zeitschrift Der deutsche Wald Das Märchen vom "Mann im Mond" hat einen sozialgeschichtlichen Hintergrund Waldfrevel contra staatliche Interessen |
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Die sozialgeschichtliche Bedeutung des Waldes im 18. und 19. Jahrhundert Uwe Eduard Schmidt PD Dr. Uwe Eduard Schmidt ist Leiter des Arbeitsbereiches Forstgeschichte des Instituts für Forstpolitik der Universität Freiburg i. Br. Über die Jahrhunderte hinweg war Holz der wichtigste Rohstoff- und Energielieferant in Mitteleuropa. Hinzu kam die Bedeutung des Waldbodens für die Feldwirtschaft und das Vieh. Kein Wunder, dass der Wald übernutzt und namentlich in der Folge von Bevölkerungs- und Großgewerbezuwachs drastisch zurückging, mit einem Tiefpunkt im 18. Jahrhundert. Strenge forstpolizeiliche Maßnahmen sollten zum Wiederaufbau der Wälder führen, was voraussetzte, dass man die vielfaltigen Nutzungen des Waldes durch die Bauern einschränkte. Das kam zwar dem Wald zu Gute, bedeutete aber für die Bevölkerung eine Verschlechterung ihrer sozialen Lage, war faktisch eine Enteignung. Ersatz stand nicht zur Verfügung, Not war die Folge. Die "Freiheit im Wald" wurde zu einer zentralen Forderung der Revolution von 1848/49. Verständlich auch, dass die bäuerliche Bevölkerung die Verbote nicht achtete: Waldfrevel war die Folge, gegen den die staatliche Obrigkeit mit allen Mitteln vorging, mit der Justiz und unter Einsatz von Waffen. Der Förster wurde Feind. Zahlreiche Quellen belegen diese Konflikte, nicht zuletzt auch Sagen, Märchen und Volkslieder. Red.
Holz als Rohstoff und Energielieferant: das "Hölzerne Zeitalter" Unter den zur Verfügung stehenden Roh- und Energiestoffen nimmt die Biomasse eine besondere Rolle ein, denn sie ist der einzige Rohstoff, der nachwächst; d. h. sie trägt den entscheidenden Wesenszug einer Ressource - das "Sich-Erholen-Können". So ist z. B. Holz bei einem bestimmten Flächenpotenzial, bei standortgerechter Baumartenwahl und Bewirtschaftung durch Abschöpfung des Zuwachses unendlich lange - nachhaltig - nutzbar. Bei der retrospektiven Betrachtung des menschlichen Umgangs
mit seinen Waldressourcen ist zu beachten, dass sich die
waldbezogenen Nutzungen in der Geschichte ständig veränderten
bzw. neuen Ansprüchen gerecht werden mussten und sich
bei weitem nicht ausschließlich auf Holz beschränkten1.
Doch auch der Waldboden wurde genutzt Darüber hinaus dient der Waldboden als unersetzliche Flächenerweiterung für Getreide- und Hackfrüchteanbau in Form der Waldfeldbewirtschaftung4. Die Waldbodenflora stellt ein wichtiges zusätzliches Futterangebot für Pferde, Ziegen, Rinder und Schafe dar. So benötigt ein im Wald gehaltenes Rind zur Ernährung für 6 Monate eine durchschnittliche Waldweidefläche von 3 bis 4 ha. Von den Waldbäumen "geschnaiteltes" Blattgrün wird im Stall verfüttert. In erster Linie eignen sich Blätter und Zweige von Esche und Ulme, aber auch Nadelbaumzweige fanden als zusätzliches Viehfutter Verwendung. Im Winter schlägt man die Wipfel von jungen Tannen und Fichten ab, um damit Schafe zu ernähren. Im Raum Niedersachsen wird der Bedarf von Laubheu je Kuh und Winter mit 1000 Bündel angegeben5. Darüber hinaus dienen abgefallene Nadeln und Blätter als Strohersatz zur Einstreu in den Stallungen. Die Schweinemast nutzt sowohl die Früchte von Eichen, Buchen und Kastanien als auch die Waldbodenfauna. Für die Bienenweide sind blühende Bäume, Honigtau der Blattläuse sowie blühende Waldbodenflora von großer Bedeutung. Diese landwirtschaftlichen Nutzungen des Waldes sind für die Versorgung der Bevölkerung unumgänglich. Der Waldflächenbedarf zur Ergänzung bzw. Aufrechterhaltung der landwirtschaftlichen Produktion liegt je nach Standort bei mehreren Hektaren pro Kopf, wobei die damalige Waldfläche im Vergleich zur heutigen Bewaldung wesentlich geringer ist6. Die landwirtschaftliche Waldnutzung - und hier vor allem der Waldfeldbau7 und die Streunutzung - wirkt sich ausschließlich nachteilig auf die Waldbodenfruchtbarkeit und somit auf die Holzertragsleistung der Bestände aus. Hinzu kommen bei entsprechender Waldbeweidung Verbiss- und Trittschäden, die eine natürliche Regeneration der Baumbestände erschwerten bzw. unmöglich machen. Zunehmende Bevölkerungszahl und die damit einhergehende vermehrte Holznutzung und landwirtschaftliche Inanspruchnahme des Waldes führen gebietsweise zu einem sich spürbar verstärkenden Druck auf die zur Verfügung stehenden Wälder. Ein erhöhter Bedarf an Siedlungs-, Gewerbe- und intensiv genutzten Landwirtschaftsflächen, welcher unweigerlich zu Waldflächenrückgängen führt, verschärft darüber hinaus gebietsweise die Situation der angespannten Waldressourcennutzung. Die Jagd Neben den bäuerlichen Inanspruchnahmen des Waldes
dient der Wald vornehmlich zur Zeit des Absolutismus als
Jagdareal der Landesherrschaft bzw. des privilegierten Adels.
Die damalige gesellschaftliche Bedeutung der Jagd und die
Jagdmethoden der Barockzeit führen zur Haltung von
hohen Wildbeständen, welche das Nutzungspotenzial des
Waldes ebenfalls verringern. Es bleibt daher bei der dargestellten
historischen Waldressourcennutzung festzuhalten, dass neben
dem Auftreten von rein produktbezogenen oder rein flächenbezogenen
Waldressourcenengpässen ein weiteres Konfliktfeld zu
beobachten ist - die Konkurrenz zwischen Holzproduktion
und Waldflächennutzung auf gleicher, begrenzt zur Verfügung
stehender Fläche. Historische Konfliktanalyse muss sich einer Vielfalt von Quellen bedienen In der Analyse dieser aufgezeigten Konfliktfelder gewinnt
die sozialgeschichtliche Dimension des Waldes eine hohe
Bedeutung. Der Waldmangel im 18. und im 19. Jahrhundert Im 18. Jahrhundert und Anfang des 19. Jahrhunderts werden
in den meisten Forstordnungen, Forstgutachten und Waldbereisungen
über starke Walddevastationen, Waldrückgänge,
vorhandene als auch prognostizierte Waldressourcenknappheiten
berichtet. Literarische Werke und nichtforstliche Schriftstücke
des 18. und 19. Jahrhunderts bilden die gleiche Situation
der Wälder und die dadurch bedingte Notlage der Bevölkerung
aus einer sehr interessanten, nichtforstlichen Perspektive
ab. Im Jahre 1721 muss beispielsweise die Winterschule nach
einem Tagebuch des Pfarrers in Dudweiler (Saarland) wegen
Brennholzmangel geschlossen bleiben. Auch um 1740 ist dieser
Zustand nicht behoben. Nach Berichten der Bauinspektion
Speyer führen starke Bodenerosionen der vom Wald entblößten
Berghänge am Ostrand des Pfälzerwaldes zu ungeheuren
Sandeinträgen in die Queich. Im Jahre 1740 versucht
man erstmals, die Gräben der Landauer Festung vor Versandungen
zu schützen. Über "10 000 Kubikklafter Sand
und Schlamm" müssen entfernt werden. Zwischen
1790 und 1800 wird ein Ableitungskanal angelegt.
Auch Schwarzwaldhänge waren kahl Im 18. Jahrhundert dokumentieren Gemälde, Lithografien, Kupfer- und Stahlstiche insbesondere in frühindustrialisierten Gebieten einen starken Waldrückgang. Aber auch in bäuerlichen Gebieten Deutschlands ist vielerorts die Waldressource durch Übernutzungen in ihrem Bestand gefährdet. Ein Stahlstich zu Anfang des 19. Jahrhunderts dokumentiert beispielsweise die entblößten Hänge des Hasenberges bei Wolfach im Schwarzwald. Noch für das Jahr 1823 lässt ein kolorierter Stahlstich deutlich die entblößten Berghänge bei Bad Wildbad im nördlichen Schwarzwald erkennen. Eine Lithografie des Klostergebäudes von Alpirsbach gewährt einen Einblick auf die kahlen Bergrücken im Jahre 1839. Die Verschärfung der Forstordnungen führte zu Konflikten mit den Untertanen Die große Anzahl der Verordnungen, welche während
des 18. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19.
Jahrhunderts die Waldnutzungen und hier vornehmlich die
Einschränkung der bäuerlichen und handwerklichen
Brenn- und Bauholznutzungen, betreffen, lässt sich
kaum abschätzen. W. Sombart verweist allein
auf eine Sammlung von über 600 Forstordnungen. Um die
getroffenen Regelungen durchsetzen zu können, bedurfte
es neben einer Strafandrohung auch einer funktionierenden
forstpolizeilichen Kontrolle. Diese einschränkenden
Maßnahmen führen bei den sozial schwachen Bevölkerungsschichten
zu heftigen Gegenreaktionen, welche sich im linksrheinischen
Raum verstärkt in den Jahren der Französischen
Revolution zeigen. Die dabei ausgetragenen Waldkonflikte
zwischen Herrschaft und Untertanen haben in volkstümlichen
Sagen und Erzählungen reichhaltig Niederschlag gefunden.
Dabei wird die Strenge und Unnachgiebigkeit der Landesherrschaft
an Personen der damaligen Forstverwaltung festgemacht. Für
die nassauischen Oberämter Saarbrücken und Ottweiler
haben sich beispielsweise bis heute die Sagen über
den wilden Jäger von Maltitz erhalten. Schließlich
fallen Anfang November 1789 in diesem Gebiet die Bauern
in den Köllertaler Hofwald ein, den sie vier Wochen
lang mit der Begründung besetzt halten: ". . .
sie ließen kein Holz mehr holen, es täte ihnen
gehören." Eine zu Ende des 18. Jahrhunderts entstandene illustrierte Ballade stellt die revolutionären Ideen der Zeit wie folgt dar: Die unterdrückten Untertanen sind als Hasen, die Landesherrschaft in Form eines Jägers dargestellt. Die vereinigten und damit mächtig gewordenen Hasen eines Forstrevieres richten den landesherrlichen Jagdbeamten dergestalt, dass ihm all das widerfährt, was er zuvor den Hasen angetan hatte. Diese Karikatur lässt zweifelsohne das negative Image der damaligen Forstverwaltung erkennen. Wald und Revolution Die soziale Not wird in Deutschland während der
ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts aus Sicht vieler
Bevölkerungsgruppen mit zahlreichen forstlichen Missständen
begründet. Diese Situation führt dazu, dass sich
letztendlich am Wald immer wieder Unruhen im Vorfeld der
Revolution von 1848 entzünden. Der harte Strafvollzug
bei Forstfrevel sowie das korrupte Verhalten einiger Forstbeamten
machen viele Menschen der damaligen Zeit für revolutionäres
Gedankengut empfänglich.
Aufforstungen mussten militärisch geschützt werden Die Wiederbewaldung devastierter Flächen erfolgt
zu Beginn des 19. Jahrhunderts überwiegend mit Nadelholz
im Staatswald10. In vielen Gegenden Deutschlands
nimmt der Kampf der Bauern gegen diese Aufforstungen des
19. Jahrhunderts teilweise recht drastische Formen an. Im
Regierungsbezirk Koblenz wird im Jahre 1819 die zwangsweise
Aufforstung von gemeindlichem Brach- und Ödland verfügt.
Wie wenig Verständnis diese Maßnahme in der Bevölkerung
findet, zeigt die Bestimmung, dass Waldkulturen militärisch
zu schützen sind. Dies ergibt sich auch aus einer Circular-Verfügung
der Regierung Trier vom 23. Mai 183211. Aus
Simmern/Hunsrück ist z. B. bekannt, dass in den 1840er-Jahren
durch die Gemeindevorsteher Kiefernsamen in den Backofen
gesteckt werden, um ihnen auf diese Weise die Keimkraft
zu nehmen. In späteren Jahren verjagen in der gleichen
Gegend bewaffnete Bauern die gerade mit der Nadelholzanpflanzung
beschäftigten Kulturarbeiter. Verschiedentlich müssen
die Pflanzarbeiten auch unter Militärschutz vorgenommen
werden, so beispielsweise im Regierungsbezirk Koblenz12.
Die Jagd als Inbegriff ungerechtfertigter adliger Privilegien Die Jagd spielt noch während der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts in vielen Gebieten Deutschlands eine
bedeutende Rolle und wird vielerorts zum Inbegriff der ungerechten
adligen Privilegien. Die Fürstliche Jagd bedeutet für
die einzelnen Gemeinden im 18. und 19. Jahrhundert dreierlei
Belastungen: Jagdfron; Einschränkung und Verbote der
Waldweide des bäuerlichen Viehs zur Wahrung hoher Wildbestände;
Wildschäden auf Feld und Flur (Rot-, Reh- und Schwarzwild).
Waffengebrauch der Forstbeamten zum Schutz der Forsten Durch die im 18. und 19. Jahrhundert erlassenen Forstordnungen
werden althergebrachte Forstberechtigungen einschränkt
oder aufgehoben. Die Bevölkerung bleibt dennoch in
vielen Lebensbereichen von den Leistungen des Waldes abhängig;
die Versorgung mit lebensnotwendigen Waldprodukten wird
folglich kriminalisiert. Die Abneigung der Bevölkerung
gegen forstpolizeiliche Maßnahmen steigert sich noch,
als der preußische Minister des Innern und der Polizei
durch ein Gesetz vom 31. März 1837 und entsprechender
Ausführungsbestimmungen vom 21. 11. 1837 den Waffengebrauch
der Forst- und Jagdbeamten zum Schutze der staatlichen,
kommunalen und privaten Forsten zulässt. "Förster bin ich hier, Das Holz wird teuer - war kann's bezahlen? Ein letztendlich mit der Knappheit, aber auch mit einer
speziellen Nutzholznachfrage aufkommendes Phänomen
seit Ende des 18. Jahrhunderts ist der kontinuierlich ansteigende
Wert des Holzes. Diese Thematik findet in allen möglichen
Liedern ihren Niederschlag. Das ganze Leben hindurch scheint
der Mensch dieses Problem mit sich zu tragen. Bereits im
Wiegen- und Kleinkindalter bekommt er den Wert des Holzes
vorgesungen, was Folgendes - in den unterschiedlichsten
Mundart- und Versvarianten - in Deutschland verbreitete
"Knie-Reiter-Lied" beweist: Die Gefängnisse sind überfüllt mit Holzdieben Ein Indiz für die zunehmende Verarmung der pfälzischen Bauern- und Handwerkerschaft während der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die massenhafte Bestrafung von Einheimischen wegen illegalen Holzsammelns in staatlichen oder gemeindeeigenen Wäldern. Der Staat verhängt allein im Jahre 1830 über 55 000 Gefängnisstrafen und Bußgelder in einer Höhe von insgesamt 800 000 Gulden. Die Gerichte sind in dieser Zeit mit Forstdelikten überlastet. Allein 75 Prozent aller anhängigen Verfahren haben Holzdiebstahl zum Gegenstand. Demgegenüber erscheint der angerichtete Schaden geradezu lächerlich, da er nicht einmal die Summe von 700 Gulden ausmacht. Im kleinen bayerischen "Cantons-Gefängnis" in Blieskastel in der Pfalz sitzen im Jahre 1836 allein 362 männliche und 285 weibliche Personen wegen Forstfrevel ein. Das sind zu dieser Zeit 62 % aller Blieskasteler Gefängnisinsassen24. Im Winter 1843/1844 werden allein im pfälzischen Raum über 180 000 Forstdelikte aktenkundig25. Dieser Statistik nach wird jährlich jeder fünfte Pfälzer wegen Forstfrevel verurteilt, wobei nicht wenige in den erbitterten Auseinandersetzungen mit den Forstbeamten verletzt oder getötet werden. Selbst Schulkinder werden inhaftiert.
Ganze Banden fallen in den Wald ein Im Forst Wiebelsheim bei Oberwesel werden für die
Zeit vom 16. März 1837 bis zum 17. Dezember 1839 insgesamt
570 Anzeigen wegen Holzdiebstahls erstattet. Besonders gefährlich
ist es für den Waldschutz, wenn ganze Banden sich des
Holzes bemächtigen wollen. Am 19. 2. 1836 schreibt
Förster Müller an die preußische
Forstbehörde: Holzmangel ist auch ein Grund zum Auswandern Viele Deutsche wandern in dieser Zeit wegen Holzfrevel
nach Übersee aus; die Zurückgebliebenen werden
durch ihr notgedrungenes Handeln "kriminalisiert". Heute hat sich das Bild des Försters längst ins Positive gewandelt Demzufolge ist das soziale Ansehen der landesherrlichen
bzw. staatlichen Forstbeamten und allen voran der Jäger
während des 19. Jahrhunderts sehr angeschlagen. Dass
solche negative Förster- und Jägerbilder bis in
die heutige Zeit tradiert werden, zeigt folgendes Beispiel.
Dennoch hat sich in den letzten Jahren das Bild des Försters in der Gesellschaft insgesamt zum Positiven gewandelt. Die moderne Forstverwaltung versteht sich heute in erster Linie als Dienstleistungsunternehmen für alle gesellschaftlichen Ansprüche an den Wald - und nicht, wie eingangs gezeigt, als ausführendes Organ rein landesherrlicher bzw. staatlicher Interessen. Bürgernähe und Bereitschaft der staatlichen Forstverwaltungen mit anderen Verbänden zusammenzuarbeiten zeigt sich heute in vielfältiger Form. Literatur- und Quellenverzeichnis ALTENKIRCH, Gunter: Zurrstange-Ropper-Ding - Ein Brennholz-Sammelgerät einfacher Menschen im 19. Jahrhundert; in: Mitteilungen aus saarländischen Museen; hrsg. v. Saarländischen Museumsverband e. V.; 2. Jg., Heft 3; Ottweiler, 1996. BECKER, A.: Drei Heidelberger volksdeutsche Dichter und Sänger; in: Mein Heimatland, Heft 2., 1939, S. 239-242. 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Bildnachweise Abbildung 1: aus: Schmidt, Uwe Eduard: Das Problem der Ressourcenknappheit - dargestellt am Beispiel der Waldressourcenknappheit in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert - eine historisch-politische Analyse; Habilitationsschrift; angenommen am 23. Juli 1997 von der Forstwissenschaftlichen Falkultät der Ludwig-Maximilians-Universität, München, 1997, 434 S.; S. 5. Abbildung 2: aus: "Der Wilde See"; abgedruckt in: Beschreibung des Oberamts Freudenstadt; in: Die Württembergischen Oberamtsbeschreibungen von 1824 bis 1886; hrsg. v. d. königlich statistisch-topographischen Bureau; Stuttgart, 1858, S. 189. Abbildung 3: aus: Volz, K.-R., unveröffentliches Manuskript (Vorlesung München 1992). Abbildung 4: aus: Ott, Wilfried: Ich bin ein freier Wildbretschütz. Geschichte und Geschichten um die Wilderei; Leinfelden, 2000, 286 S. Abbildung 5: aus: Hambacher Fest 1832. Freiheit und Einheit. Deutschland und Europa. Katalog zur Ausstellung des Landes Rheinland Pfalz zur Geschichte des Hambacher Festes , Hambacher Schloss, Neustadt an der Weinstraße, Mainz, 1990, S. 98; Original im Archiv Gerstenberg, Frankfurt am Main, Nr. A 9134. Abbildung 6: aus: Preußler, Otfried: Die kleine Hexe, Stuttgart, 1957. Fußnoten 1 Vgl. Lanly, J.-P., 1995: Sustainable forest management: lessons of history and recent developments. 2 Z.B. Bäckereien, Weinbau, Bierbrauereien. 3 Mantel, K., 1990. 4 Synonyme sind: Roth-, Rütt-, Reit- und Reutfeld, Schiffelland, Birkenberge, Hauberge, Rotthecken, Kritter (vgl. Schmidt, U. E., 1989, S. 36 ff). 5 Schröder-Lembke, G., 1987, S. 120, 125; Kremser, W., 1990; Fraas, C., 1865, S. 524: Das erklärt die Schilderung von H. C. Brocke, dass man im Amte Gifhorn stundenlang durch Wälder reisen konnte, deren Bäume ohne Kopf und Äste gleich Brandsäulen dastünden. 6 Schmidt, U. E., 1994. 7 Vgl. ausführliche Abhandlung der Agroforstwirtschaft in Deutschland von: Kapp, G., 1984, S. 266-270. 8 In: Damals spezial; das aktuelle Magazin für Geschichte und Kultur; 1848/1849 - Für die Freiheit streiten; 1/98, S. 39. 9 Riehl. W. H., 1848, Nachdruck 1979, S. 96 ff. 10 Schwind, W., 1984, S. 118: Z. B. Adenau: 1816 große Aufforstungen mit über 60 % Kiefer; dennoch beträgt im Jahre 1833 der Ödlandanteil immer noch 27 %. 11 Roenne, L. v., 1854, S. 752 und 871; vgl. Hachenberg, F., 1981, S. 204 ff 12 Hachenberg, F., o. J., S. 27; vgl. auch: Roenne, L. v., 1854, S. 752 und 871. 13 Weimann, H.-J., 1995, S. 403 ff.; vgl. auch Kuba, A., 1937, S. 60 ff.: Nur das Nadelholz war nach Auffassung des damaligen Forstmeisters Heyer imstande, die schutzlosen und ausgemagerten Böden im Stadtwald von Gießen in dem Maße zu regenerieren, dass später der Anbau von Laubholz möglich gewesen wäre. Wie umfangreich der "Einzug" des Nadelholzes im Stadtwald war, ist daraus ersichtlich, dass um 1800 lediglich 7 % der bestockten Fläche und 1846 bereits 40,7 % (530 ha) mit Nadelholz bestockt waren. 14 Berg. E. v., 1848, S. 14: darin: 91. Sitzung der Nationalversammlung in Frankfurt a. M.: "Die Jagdgerechtigkeit auf fremdem Grund und Boden, Jagddienste, Jagdfron und andere Leistungen für Jagdzwecke sind ohne Entschädigung aufgehoben. Jedem steht das Jagdrecht auf eignem Grund und Boden zu"; vgl. Bode, W., 1995, S. 52: Am 7. 3. 1850 wurde die Mindestgröße des eigenen Jagdbezirks auf 75 ha festgelegt. 96 % der bäuerlichen Landwirtschaften erreichten diese Größe nicht. 15 Bode, W.; Hohnhorst, M. v., 1995, S. 52. 16 Volksliedarchiv Freiburg Nr. E 1435. 17 Hambacher Fest, 1990, S. 78. 18 Hambacher Fest, 1990, S. 78; vgl. auch: Heinz, Joachim 1989, S. 174; gl. auch: Saarbrücker Zeitung; Geschichte und Landschaft, Saarbrücken 2.-8. 11. 1996 darin: BAUS, Martin: Holz als "heiße Ware." 1843/ 44 wurden 180 000 Fälle von Forstfrevel bekannt. 19 Carl Spitzweg, Maler, * München 5. 2. 1808, München 23. 9. 1885, bildete sich selbst zum Maler und schilderte in kleinen Bildern das Leben der Biedermeierzeit; Der arme Poet, 1839, Leinwand 36,2 x 44,6 cm (nach dtv Brockhaus Lexikon in 20 Bänden, Band 17, Mannheim, München, 1995). 20 Weber, Karl, Liederhandschrift, 1864: Deutschlands Kaiser 1849. 21 Wander, K. F. W., 1867, Band 2, S. 751 Nr. 66 und Band 5, S. 1770, Nr. 31. 22 Wander, K. F. W., 1867, Band 2, S. 747, Nr. 10. 23 Hebel, J. P., 1843, S. 36-59 (Anmerkung: Johann Peter Hebel, * Basel 10. 5. 1760, Schwetzingen 22. 9. 1826; Der Mann im Mond verfasst im Jahre 1803): Belegung für den alemanischen Raum; Krauss, F. S., 1892, S. 290-291: Belegung für Schleswig-Holstein; Bächtold-Sträubli, H. (Hrsg.), 1934/1935, Band 6, S. 510-513: Belegung für das Rheinland, Württemberg, Ostpreußen, u. a. 24 Altenkirch, G., 1996, S. 63: zitiert aus: Bayrisch Köngliches Amtsblatt, 1837, S. 554 f. 25 Vgl. auch: Heinz, Joachim 1989, S. 174; gl. auch: Saarbrücker Zeitung; Geschichte und Landschaft, Saarbrücken 2.-8. 11. 1996 darin: Baus, Martin: Holz als "heiße Ware". 26 Stein, H., 1970, S. 106; 107. 27 Weimann, H.-J., 1995, S. 406. 28 Becker, A., 1939, S. 239-242. 29 Mergen, J., 1973, S. 16 ff.: Bericht des Bürgermeisters Landscheid 18. 2. 1847 aus: ST. A. K., Abt. 160, Nr. 53.
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