Zeitschrift Der deutsche Wald Längst ist Naturschutz mehr als Artenschutz Waldbewusstsein und Waldnutzung: eine ökologische Wende |
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Die Nutzung des Waldes durch Forstwirtschaft, Jagd und Wanderer Von Klaus Schriewer Dr. Klaus Schriewer ist Habilitationsstipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft und arbeitet am Institut für Volkskunde der Universität Hamburg. Konkurrierende Nutzungen kannte der Wald immer, mit entsprechenden Konflikten. So standen Jahrhunderte lang der materiellen Nutzung die Interessen der Jagd gegenüber. Freizeitinteressen eines breiteren Publikums kamen später hinzu. Für die letzten dreißig Jahre kennzeichnend ist ein Paradigmenwechsel, der alle Arten der Nutzung einschließt und der das Bild des Waldes einschneidend verändert: Der Naturschutz ist vom Artenschutz längst zum Systemschutz geworden, der die Natur als Ganzes und um ihrer selbst willen schützen will. Das hat Folgen für die Forstwirtschaft, aber auch für die Jagd und für die Freizeitnutzung des Waldes. Der "naturnahe" Wald als neues forstliches Leitbild verändert auch unsere Vorstellungen vom Wald als einer "geordneten" und "gepflegten" Natur. Red.
Ursprüngliche Natur gibt es in Deutschland nicht Gibt es eigentlich Urwälder in Deutschland? Der
Volksmund kennt einige: die "Heiligen Hallen"
bei Feldberg in Brandenburg, den "Urwald" bei
der Sababurg im hessischen Reinhardswald oder den "Neuenburger
Urwald" in Ostfriesland. Und auch die Forstverwaltungen
bezeichnen die von ihnen ausgewiesenen Bannwälder und
Nationalparke als "Urwälder", wenngleich
als "Urwälder von morgen". Doch dem wissenschaftlichen
Verständnis des Begriffs werden all diese Wälder
nicht gerecht. Sie sind - wie alle anderen Wälder in
Mitteleuropa - keine ursprüngliche Natur und von Menschenhand
geschaffen oder geformt. Urwälder im eigentlichen Sinne
des Wortes existieren in Deutschland nicht (Leibundgut
1993).
Ein tiefgreifender Wandel im Umgang mit dem Wald zeichnet sich heute ab Aktuell zeichnet sich ein tiefgreifender Wandel im Umgang
mit Wald ab, der all diese Aneignungsweisen erfasst. Unübersehbar
ist, dass der Naturschutz großen Einfluss auf die
Neuorientierung nimmt. Seine Forderung, "ökologische"
Maßgaben stärker zu berücksichtigen, bildet
für andere Waldnutzungen eine Herausforderung und wird
auf je spezifische Weise gedeutet. In der Holzproduktion
haben sich im letzten Jahrzehnt Verfahren durchgesetzt,
die sich an natürlichen Prozessen orientieren. Das
fordert auch von Forstleuten und Waldarbeitern, ihr utilitaristisches
Naturbewusstsein zu überprüfen. Transformationen
lassen sich auch in den erwerbsfreien Aneignungen beobachten.
Besonders unter Jägern, die wie die Besitzer von Kleinprivatwald,
Imker und Holzleser zu den materiellen Nutzern zählen,
stehen bisherige Vorstellungen zur Disposition. Ähnlich
verhält es sich mit den Wanderern, die wie Reiter,
Jogger oder Mountainbikefahrer zum Bereich der klassischen
Freizeit zählen, weil sie immaterielle Zwecke verfolgen.
Und selbst die Naturschützer, die wesentlich zu diesen
Veränderungen beigetragen haben, sehen sich gefordert,
bisherige Vorstellungen zu überdenken. Ein neues Verständnis von Naturschutz: statt Artenschutz Systemschutz 1962 publizierte die Biologin Rachel Carson in
den USA das Buch Der stumme Frühling1, das
den Einsatz von Pestiziden anprangert und Artensterben wie
zunehmende Umweltverschmutzung beklagt. Es sorgte über
die USA hinaus für große Aufregung und ist Vorbote
eines Bewusstseinswandels, den Umwelthistoriker für
Deutschland auf die 1970er-Jahre datieren. Nach dem Zweiten
Weltkrieg hatte der Naturschutz einige Jahrzehnte ein Mauerblümchendasein
gefristet, nun wurde er offensiv und vertrat seine Interessen
mit Vehemenz.
Nationalparks als Ausdruck des neuen Verständnisses von Naturschutz Erste politische Erfolge ließen nicht auf sich warten. Im Bayerischen Wald wurde 1972 ein erster deutscher Nationalpark eingerichtet, in dem strikte Vorstellungen von Naturschutz umgesetzt werden. In diesem großen Schutzgebiet, dem besonders nach der deutschen Vereinigung weitere folgten, bleibt die Natur sich weitgehend selbst überlassen, d.h. der Mensch greift nicht mehr regulierend ins Ökosystem ein. Das Konzept des Nationalparks im Bayerischen Wald ist ein Beispiel dafür, dass die Anthropozentrik durch ein physiozentrisches Konzept abgelöst wird. Die Zurückhaltung ist nicht nur auf Gegenliebe gestoßen, sondern hat gerade im Bayrischen Wald heftigen Widerstand hervorgerufen, als große Baumbestände von Borkenkäfern angegriffen wurden und die Verwaltung des Nationalparkes beschloss, nicht einzuschreiten. Es sind nicht zuletzt solche Entscheidungen, die den Nationalpark zum Symbol des offensiven Naturschutzes machten. Doch welche Form kultivierter Natur soll geschützt werden? In den Nationalparken ist es ein Leichtes, das Schutzobjekt
zu beschreiben, doch außerhalb der Nationalparke stellt
sich den Naturschützern eine ungleich größere
Aufgabe. Hier müssen sie der Öffentlichkeit eine
Antwort auf die heikle Frage geben, welche Form kultivierter
Natur erhaltenswert ist. In der Literatur wird festgestellt,
dass der Naturschutz dem Leitbild einer Kulturlandschaft
folgt, die der agrarischen Nutzung im 19. Jahrhundert entspricht.3
Im Alltagsbewusstsein von Naturschützern aber sind
es heute Kindheitserinnerungen, in den älteren Generationen
also Landschaftsbilder mit Bezug auf die erste Hälfte
des 20. Jahrhunderts, die das Bild einer intakten Natur
mit Sinn erfüllen. Der Streit um die Jagd Es war Horst Stern, der 1971 mit seinem Fernsehfilm
Bemerkungen über den Rothirsch die Bedenken
eins neuen Naturschutzes gegenüber der herkömmlichen
Jagd in das öffentliche Bewusstsein hob. Er bemängelte,
dass der extrem hohe Wildbestand in vielen deutschen Wäldern
eine Forstwirtschaft unmöglich mache. Den Grund dafür
sah er in der gängigen Jagdpraxis, die der Devise "Wild
vor Wald" folge. Die Kritik richtete sich auf die zwei
Grundpfeiler der Jagd: Hege und Weidgerechtigkeit,
den Verhaltenskodex der Jägerschaft.
"Öko-Jäger" sind inzwischen zu den traditionellen Jägern in Konkurrenz getreten Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV) verteidigt
diese Jagdpraktiken. In ihm sind heute etwa 85% aller 339.160
Jäger in Deutschland organisiert, der Landesverband
Baden-Württemberg zählt 28.706 Mitglieder.6
Diese Zahlen lassen erkennen, dass der DJV bislang eine
klare Hegemonie in der Jagd ausübt, die übrigens
von der Gesetzgebung befördert wird. So werden unter
seiner Regie in allen Bundesländern die Ausbildungskurse
für Jäger abgehalten. Die kritischen Stimmen von
Naturschützern haben dazu beigetragen, die Jägerschaft
aufzuschrecken. Es hat sich in ihr eine Fraktion gebildet,
die die gängigen Jagdmethoden in Frage stellt und Alternativen
propagiert. 1988 wurde unter großer Beteiligung von
Forstleuten der Ökologische Jagdverein gegründet,
1995 ein Landesverband in Baden-Württemberg. Naturschützer
und "Öko-Jäger" kritisieren die unzureichende
Bejagung, die winterliche Fütterung, die gezielte Auslese
der Tiere und andere überkommene Praktiken der Jagd.
Der gleichförmige Fichtenforst - Symbol des Utilitarismus Ein solch radikaler Einschnitt, zu dem ebenfalls die
vehementen Forderungen von Naturschützern beitrugen,
hat Waldbau und Waldarbeit schon vor einigen Jahren erfasst.
200 Jahre lang waren die Wälder nach dem Prinzip des
Altersklassenwaldes bewirtschaftet worden, ehe es Ende der
1980er-Jahre zu einem Paradigmenwechsel im Waldbau kam,
bei dem alle Bundesländer ihre Forstverwaltungen verpflichteten,
"naturnahe" Verfahren anzuwenden. Die Motorsäge oder als die Technik in den Wald einzog Bis in die 1950er-Jahre hinein waren die Waldarbeiter - wie seit Jahrhunderten - beim Fällen und Entasten der Bäume mit Axt und Handsäge zu Werke gegangen. Zwar kamen schon in den 1920er-Jahren erste Motorsägen auf den Markt, doch die schweren und ungelenken Geräte mussten von zwei Männern bedient werden und brachten deshalb nur geringfügige Erleichterungen mit sich. Das änderte sich grundlegend, als das Gewicht nach und nach vermindert werden konnte und um 1960 für Ketten, Getriebe und vor allem für die Vergaser gangbare Techniken gefunden wurden. Auf dem Motorsägenmarkt begann ein regelrechter Goldgräberrausch. So brachte der schwäbische Motorsägenhersteller Stihl, der die Entwicklung zunächst verschlafen hatte, 1961 die Einmann-Motorsäge Contra heraus - eine Säge, die zum Inbegriff der Mechanisierung wurde und von der Waldarbeiter noch heute mit Bewunderung sprechen. Innerhalb kürzester Zeit rüstete sich die Waldarbeiterschaft, die traditionell ihr Arbeitsgerät selbst stellen muss, mit Motorsägen aus. Die Bezahlung richtete sich noch nach den Möglichkeiten der Handarbeit, und bis der Produktivitätsschub in die Tarife eingearbeitet war, verdienten die Waldarbeiter "ganz ordentlich". Eine der Konsequenzen dieser Technisierung war der stetige Stellenabbau. Die Gefahren der Arbeit hingegen konnten durch die Motorsäge nicht gemindert werden; jeder dritte Waldarbeiter erleidet jährlich einen schwerwiegenden Arbeitsunfall (Schriewer 1995).
Der geradlinige und ordentliche Wald verwildert: der "naturnahe" Waldbau Obwohl besonders die künstlich angelegten Fichtenwälder
schon in den 1970er- Jahren von Stürmen betroffen
waren und sich bereits zeigte, dass diese Wälder vergleichsweise
labil sind, hielt der Großteil der Forstleute an dem
überkommenen Waldbauverfahren fest. Auch wirtschaftliche
Einbußen, die die staatlichen Forsten tief in
die Verluste trieben, änderten diese Einstellung nicht.
Die Wende kam um 1990 und hatte mehrere Ursachen. Das Gespenst
des so genannten Waldsterbens hatte die Bevölkerung
aufgerüttelt und das ökologische Bewusstsein sensibilisiert.
Die Preise für Fichtenholz auf dem internationalen
Markt ließen deutlich nach, als infolge der Entwicklungen
in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion Holz aus
Osteuropa in großen Mengen verfügbar wurde. Zudem
brachte die Technik der Vollernter in Skandinavien einen
erneuten Rationalisierungsschub, der sich nachteilig auf
die deutsche Forstwirtschaft auswirkte. Die Stürme
von 1990 schließlich verursachten große Waldschäden.
Danach war das Modell des Altersklassenwaldes nicht mehr
zu halten. Ein "naturnaher" Waldbau ersetzte die
monokulturelle Bewirtschaftung. Hessen und das Saarland
erklärten diese Form des Waldbaus zuerst zum neuen
Leitbild, andere Bundesländer folgten. Die Wälder
werden heute in Deutschland fast überall nach diesen
Gesichtspunkten bewirtschaftet. Bislang bevorzugten die Wanderer den "gepflegten Wald" Der forstliche Paradigmenwechsel wirkt sich auch auf
freizeitliche Aktivitäten wie das Wandern aus. Der
"naturnahe" Waldbau lässt einen Wald mit
dichtem Bodenbewuchs und einem hohen Anteil an Totholz entstehen,
der neue Voraussetzungen für Erholung und Naturgenuss
schafft. Unter Spaziergängern und Wanderern hat diese
Veränderung zunächst für Irritationen gesorgt,
weil sie einen "gepflegten" Wald bevorzugten,
doch allmählich zeichnet sich ein Akzeptanzwandel
ab. Doch die Wanderer beginnen, sich mit dem "urwüchsigen" Wald anzufreunden Das bedeutet keineswegs, dass Wanderer im Naturschutz
untätig gewesen wären, im Gegenteil. Die Bestrebungen
setzten schon bald nach dem Zweiten Weltkrieg ein, doch
blieben sie - wie die Aktivitäten der Umweltschutzverbände
- auf lokale Prozesse beschränkt und zudem der Idee
des Heimatschutzes verhaftet. Als sich um 1970 der große
Wandel ankündigte, hielten sich die Wandervereine in
skeptischer Distanz zurück - Wortführer des offensiven
Naturschutzes wurden sie jedenfalls nicht. Ihr Beitrag bestand
vor allem darin, das Wandern als "sanften Tourismus"
zu verteidigen, als einen Umgang mit Natur also, der unbedenklich
ist (Kramer 1983).
Auf der Suche nach einer "Kultur der Natur" Es ist kaum zu übersehen, dass die Ideen und Forderungen
des Naturschutzes in den letzten dreißig Jahren in
Jagd, Waldbau und Wandern hineingewirkt haben. Sie haben
dazu beigetragen, bisherige Praktiken zu überdenken
und zu ersetzen. Das Waldbewusstsein, das in jeder Aneignung
eine spezifische Form entfaltet, steht gegenwärtig
vor einer großen Herausforderung. Forstleute, Waldarbeiter,
Jäger und Wanderer müssen ihre im Alltag gültigen
Vorstellungswelten überdenken.
Anmerkungen 1 Rachel Carson: Der stumme Frühling. München 1963 (Original: Silent Spring, Boston 1962). 2 Diese Forderung tritt in verschiedenen Varianten auf, die den Schutz höherer Lebewesen (Pathozentrik), allen Lebens (Biozentrik), oder der gesamten Natur (Holismus) fordern. 3 Uta Eser: Der Naturschutz und das Fremde. Ökologische und normative Grundlagen der Umweltethik. Frankfurt/M., New York 1998. 4 Adolf Adam: Ethik der Jagd. Paderborn 1996. Wilfried Helfenbein: Die Jagd heute. Jäger nötiger denn je. Friedberg o. J. Deutscher Jagdschutz-Verband (Hg.): Jagd heute. Behauptungen und Tatsachen. (Broschüre) Bonn 1995. 5 Deutscher Jagdschutz-Verband (Hg.). Von der Natur der Jagd. Die Bedeutung der Jagd heute. Bonn 1994. 6 Deutscher Jagdschutz-Verband (Hg.): DJV-Handbuch. Jagd 2000. Mainz 2000, S. 92. 7 Elias Canetti: Masse und Macht. Hamburg 1960. Simon Schama: Der Traum von der Wildnis. Natur als Imagination. München 1996. Albrecht Lehmann: Von Menschen und Bäumen. Die Deutschen und ihr Wald. Reinbek bei Hamburg 1999. 8 Wilhelm Bode, Martin von Hohnhorst: Waldwende. Vom Försterwald zum Naturwald. München 1994, S. 135. 9 Hans-Jürgen Geerdts: Wandern im Harz. Dresden 1958, Abb. 48 und 105. Literaturhinweise Ulrich Ammer, Ulrike Pröbstl: Freizeit in der Natur. Probleme und Lösungsmöglichkeiten einer ökologisch verträglichen Freizeitnutzung. Hamburg, Berlin 1991. Wilhelm Bode, Martin von Hohnhorst: Waldwende. Vom Försterwald zum Naturwald. München 1994 Wilhelm Bode, Elisabeth Emmert: Jagdwende. Vom Edelhobby zum ökologischen Handwerk. München 1998. Bernhard Buderath, Henry Makowski: Die Natur dem Menschen Untertan. Ökologie im spiegel der Landschaftsmalerei. München 1986. Dirk Cornelsen: Anwälte der Natur. Umweltschutzverbände in Deutschland. München 1991. Elias, Norbert: Über die Natur. In: Merkur 448/1986, S. 467-481. Evangelische Akademie Baden (Hg.): Land nutzen - Natur schützen. Von der Konfrontation zur Kooperation. Karlsruhe 1995. Karl Hasel: Forstgeschichte. Ein Grundriss für Studium und Praxis. (= Pareys Studientexte, Bd. 48) Hamburg, Berlin 1985. Stefan Heiland: Voraussetzungen erfolgreichen Naturschutzes. Individuelle und gesellschaftliche Bedingungen umweltgerechten Verhaltens, ihre Bedeutung für den Naturschutz und die Durchsetzbarkeit seiner Ziele. Landsberg 1999. Dieter Kramer: Der Sanfte Tourismus: Umwelt- und sozialverträglicher Tourismus in den Alpen. Wien 1983. Hansjörg Küster: Geschichte des Waldes. Von der Urzeit bis zur Gegenwart. München 1998. Albrecht Lehmann: Wald. Über seine Erforschung aus volkskundlichen Fachtraditionen. In: Zs. f. Vk. 92/1996, S.32-47. Albrecht Lehmann: Wald als Lebensstichwort. Zur biografischen Bedeutung der Landschaft, des Naturerlebnisses und des Naturbewusstseins. In: Bios 9/1996, Heft 2. S.143-154. Albrecht Lehmann: Erinnerte Landschaft. Veränderungen des Horizonts und narrative Bewusstseinsanalyse. In: Fabula 1998, Heft 3/4, S. 291-301. Albrecht Lehmann: Von Menschen und Bäumen. Die Deutschen und ihr Wald. Reinbek bei Hamburg 1999. Albrecht Lehmann, Klaus Schriewer (Hg.): Der Wald - Ein deutscher Mythos? Berlin 2000. Kurt Mantel: Wald und Forst in der Geschichte. Ein Lehr und Handbuch. Alfeld 1990. Hans Leibundgut: Europäische Urwälder. Wegweiser zur naturnahen Waldwirtschaft. Bern, Stuttgart, Wien 1993. Joachim Radkau: Natur und Macht. Eine Weltgeschichte der Umwelt. München 2000. Rat von Sachverständigen für Umweltfragen. Umweltgutachten 1996. Zur Umsetzung einer dauerhaft-umweltgerechten Entwicklung. Stuttgart 1996. Hermann Remmert: Naturschutz. Ein Lesebuch nicht nur für Planer, Politiker, Polizisten, Publizisten und Juristen. Berlin u.a. 21990. Klaus Schriewer: Waldarbeiter in Hessen. Kulturwissenschaftliche Analyse eines Berufsstandes. (= Staats- und Lebensformen, Bd. 2) (Diss.) Marburg 1995. Klaus Schriewer: Die Gesichter des Waldes. Zur volkskundlichen Erforschung der Kultur von Waldnutzern. In: Zeitschrift für Volkskunde 1998/94. Jg., S. 71-90. Klaus Schriewer: Die Wahrnehmung des Waldes im Wandel. In: Vokus, 1998/8.Jg., Heft 2, S. 4-17. Klaus Schriewer: Imker im Widerstreit mit dem modernen Naturschutz. Zur kulturellen Relativität von Naturschutz. In: Michael Hofmann, Kaspar Maase, Bernd-Jürgen Warneken (Hg.): Ökostile. Zur kulturellen Vielfalt umweltbezogenen Handelns. Marburg 1999, S. 203-221. Rolf Peter Sieferle: Rückblick auf die Natur. Eine Geschichte des Menschen und seiner Umwelt. München 1997.
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