Zeitschrift

Sicherheit und Kriminalität


 

Heft 1/ 2003

Hrsg: LpB

 



 

Inhaltsverzeichnis

  Kriminologische Betrachtungen zur Inneren Sicherheit
 

Ist die Kriminalitätslage in unserem Lande schlimmer geworden?

 

Von Hans-Jürgen Kerner       

Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner ist Direktor des Instituts für Kriminologie der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Nach Stationen als Professor für Kriminologie und Jugendstrafrecht in Bielefeld, als Professor und Direktor des Seminars für Jugendhilfe und Jugendrecht in Hamburg leitet Prof. Dr. Hans-Jürgen Kerner das Tübinger Institut. 

Das Institut für Kriminologie ist bestrebt, den bisher üblicherweise auf die jeweilige Bezugswissenschaft beschränkten Forschungsansatz zu kriminologischen Fragestellungen durch ein interdisziplinäres und letztlich spezifisch kriminologisches Vorgehen zu ersetzen. 

Diese interdisziplinäre Ausrichtung zeigt die Zusammensetzung des wissenschaftlichen Teams, dessen Mitglieder nicht nur aus der Rechtswissenschaft und der Psychiatrie kommen, sondern auch aus der Psychologie, der Soziologie, der Sozialarbeit bzw. Sozialpädagogik und neuerdings auch aus der Informatik.

Bei Umfragen zur Kriminalitätsbelastung pflegen die Befragten stets zu antworten, dass die Kriminalität gestiegen sei. Diese Beobachtung wird jedoch relativiert, wenn man die Befragungsinstrumente, die persönlichen Dispositionen und die Opfererfahrungen der Befragten eingehender betrachtet. Nimmt man zunächst die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) als Grundlage, so zeigt sich für Baden-Württemberg eine vergleichsweise günstige Kriminalitätsbelastung. Allerdings gilt es, die amtlichen Statistiken einer differenzierten Analyse zu unterziehen. Die Aussagekraft wird dann präziser, wenn man nach den Deliktformen unterscheidet und die Entwicklung der Kriminalität im Längsschnitt betrachtet. Die Überlegungen von Hans-Jürgen Kerner zeigen die Wechselwirkungen zwischen Kriminalitätserlebnissen, der Wahrnehmung und Einschätzung der allgemeinen Lage sowie der realen Kriminalitätsentwicklung. Die letztlich eingeschränkte Aussagekraft amtlicher Statistiken zur "wirklichen" Kriminalitätsbelastung weist auf ein Desiderat hin: Um vorschnelle Schlüsse und unangemessene (straf-)politische Maßnahmen vermeiden zu können, sind flankierende Verfahren (z. B. regelmäßige Opferbefragungen, Auswertung von Versicherungsdaten), der Vergleich verschiedenster Quellen und vor allem interdisziplinäre Forschungsanstrengungen dringend geboten. Red. 

 

Wie schätzen Bürger und Bürgerinnen die Kriminalitätslage ein?

In Umfragen von Meinungsforschungsinstituten wird gerne die Frage gestellt, ob die Befragten meinen, die Kriminalität in Deutschland sei während des jeweiligen Jahres im Vergleich zu den Vorjahren gleich geblieben, gefallen oder gestiegen. Die Mehrheit der Befragten pflegt dann zu antworten, dass die Kriminalität gestiegen sei.

Es scheint in der Geschichte der Befragungen in der Nachkriegszeit auf der einen Seite noch nicht vorgekommen zu sein, dass die Mehrheit zur Antwortvorgabe "gleich geblieben" oder gar "gefallen" gegriffen hat. Es scheint auch keinen Befund dahin gehend zu geben, dass die Bevölkerung Baden-Württembergs in ihrer Einschätzung in signifikanter Weise von der Bevölkerung anderer Bundesländer abweicht. 

Auf der anderen Seite haben mehrfach wiederholte, auch von Wissenschaftlern durchgeführte Befragungen zur Kriminalitätseinschätzung, zum Opferwerden und zur Kriminalitätsfurcht ziemlich regelmäßig zum Ergebnis gehabt, dass die befragten Bürger die Kriminalitätslage in ihrem näheren Umfeld oder in ihrer Stadt günstiger einschätzen als die Lage in ihrem Bundesland, und dass das eigene Land wiederum günstiger abschneidet als die Bundesrepublik Deutschland insgesamt. Diese Haltung bzw. Einstellung der Bürger ist relativ unabhängig davon, was Fachleute, z. B. aus der Polizei, über die örtlichen Verhältnisse berichten oder wie sich die überregionale Kriminalitätslage nach amtlichen Quellen darstellt.

Und schließlich gibt es einen dritten interessanten Befund: Wenn man die Menschen, beispielsweise in direkten Interviews, mit so genannten offenen Fragen über aktuelle oder grundsätzlich besonders wichtige Probleme in Deutschland konfrontiert, antworten sie anders als bei so genannten geschlossenen Fragen. Mit dem Fachbegriff der "offenen Fragen" ist gemeint, dass der Interviewer die Befragten auffordert, ihre Ansichten frei zu äußern, etwa zu der Frage: "Was meinen Sie, welches gegenwärtig die wichtigsten Probleme in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft sind, denen sich die Regierung zuwenden soll?" Je nach Ansatz und Methode werden dann bis zu drei, bis zu fünf oder alle Aussagen möglichst genau notiert und später durch das Meinungsforschungsinstitut oder ein Universitätsinstitut zu möglichst sinnvollen übergreifenden Kategorien zusammen gefasst. Bei einer "geschlossenen" Frage hingegen bietet der Interviewer den Befragten ein Set mit Kärtchen an oder legt ihnen eine Liste vor, worauf sich die vorformulierten Problemgebiete sowie gegebenenfalls Antworten befinden, und die Interviewten werden dann aufgefordert, die drei wichtigsten von vielleicht zehn vorgegebenen Kategorien heraus zu suchen oder bei jeder Kategorie getrennt zu sagen, ob nach ihrer Meinung die Behandlung und/oder Bekämpfung "ganz wichtig", "wichtig", "weniger wichtig" oder sogar "ganz unwichtig" ist. 

Typischerweise nimmt "Kriminalität" bei offenen Fragen nur einen niederen Rangplatz ein. Im Vordergrund stehen meist Probleme der Arbeitslosigkeit, der Renten, der Wirtschaftsentwicklung insgesamt oder die Sicherung der Krankenversorgung. Bei geschlossenen Fragen wird dagegen die Kriminalitätsbekämpfung regelmäßig hoch bewertet bzw. als besonders wichtig bezeichnet. Man ist sich heute einig, dass solches Antwortverhalten nicht notwendigerweise widersprüchlich sein muss. 

Im ersten Fall scheinen nämlich die Menschen die Sorgen auszudrücken, die sie alltäglich berühren, manchmal sogar umtreiben. Bei jungen Menschen geht es eher um Arbeit, bei älteren Menschen eher um Gesundheit und soziale Absicherung oder die Furcht vor dem Verlust nahestehender Personen. Die Besorgnis über die Kriminalitätslage oder über die Kriminalitätsentwicklung gerät dem gegenüber in den Hintergrund, sofern sie an sich überhaupt merklich vorhanden ist. Sie kann aber bei besonderen Vorkommnissen, wie einzelnen spektakulären Verbrechen, oder bei Aufmerksamkeit erregenden Berichten in den Massenmedien, beispielsweise zur "bedrohlich ansteigenden organisierten Kriminalität", psychisch aktualisiert werden. Geschlossene Fragen setzen sozusagen, im zweiten Fall, den entsprechenden Stimulus auch ohne konkreten Anlass ein und wecken damit eine dazu stimmige Antworttendenz bei den Befragten.

 

Opfererfahrungen und Kriminalitätsfurcht

Personen, die Besorgnis über die Kriminalitätslage oder die Kriminalitätsentwicklung äußern, müssen schließlich nicht notwendigerweise besondere Kriminalitätsfurcht haben oder besonders fest davon ausgehen, alsbald Opfer einer Straftat zu werden. Vereinfacht seien zwei mögliche Varianten gegenüber gestellt: Der eine Mensch ist an sich schon wenig furchtsam und fühlt sich in seiner Umgegend, die er selten verlässt, recht sicher vor Straftätern, meint aber aufgrund stetigen Medienkonsums, dass die Lage in Deutschland und der Welt immer schlimmer werde; der andere Mensch ist an sich schon ganz generell eher ängstlich, achtet vermehrt auf mögliche Anzeichen von Gefahren in seiner Umgegend, zum Beispiel mit Graffiti beschmierte Wände in Unterführungen, liest Nachrichten über Straftaten in der eigenen Stadt mit geschärfter Aufmerksamkeit, interessiert sich aber wenig dafür, was anderswo vorgeht.

Personen, die Opfer von leichten oder mittelschweren Straftaten wurden, äußern nach dem Ergebnis wiederholter Untersuchungen im allgemeinen keine höhere Kriminalitätsfurcht als Nichtopfer, manchmal sogar weniger Furcht. Ganz schwere Verbrechen können dagegen einen Menschen für ein Leben lang schwer zeichnen oder seine Gesundheit und sein Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen, ihn auch grundlegend misstrauisch gegen andere Menschen werden lassen. Die letztere Folge liegt auf der Hand, auch wenn sie wiederum nicht in jedem einzelnen Fall eintreten muss. Die erstere Folge leuchtet unmittelbar weniger ein. Sie hängt unter anderem wohl damit zusammen, dass Menschen oft statt einer klar ausgeprägten konkreten Kriminalitätsfurcht eher diffuse Angstgefühle haben, die sich steigern können. Wenn ihnen dann etwas Bestimmtes passiert, ist die Unbestimmtheit vorbei, und viele können hinterher realistischer mit Erwartungen, Befürchtungen und Situationen umgehen.

Einzelne spektakuläre Verbrechen, die von Massenmedien entsprechend aufgegriffen werden, können in der Bevölkerung Besorgnis über die Kriminalitätsentwicklung auslösen. 

Foto: dpa

 

Die Kriminalitätslage nach der Polizeilichen Kriminalstatistik

Auch in Baden-Württemberg wird die objektive Kriminalitätslage regelmäßig und hauptsächlich aus den Angaben der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hergeleitet. Das soll erst weiter unten (im 3. Abschnitt) in einigen Grundzügen problematisiert werden. An dieser Stelle mag es fürs Erste genügen, sich klar zu machen, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik unter den amtlichen Nachweisen zur Kriminalität die zeitlich und sachlich "tatnächste" Quelle bildet und insoweit besondere Aufmerksamkeit im Vergleich etwa zur Geschäftsstatistik der Staatsanwaltschaften bzw. zur so genannten Strafverfolgungsstatistik verdient, welche die Aburteilungen und Verurteilungen (erst) nach rechtskräftigem Abschluss von Strafverfahren vor den Strafgerichten widerspiegelt. Vom Abschluss polizeilicher Ermittlungen bis zum Eintritt der Rechtskraft eines Urteils kann, insbesondere bei wiederholter Einlegung von Rechtsmitteln, erhebliche Zeit ins Land gehen, auch kann sich die tatbestandliche Einstufung von Handlungen, unter Umständen mehrfach, im Verlauf des Verfahrens ändern oder der Beschuldigte kann sogar ganz ohne förmliche Verurteilung davon kommen, wenn das Verfahren gegen so genannte Auflagen, wie der Zahlung eines Geldbetrags an eine gemeinnützige Einrichtung, eingestellt wird.

Umgekehrt gilt es freilich zu bedenken, dass die strafrechtliche Wahrheit über einen Fall bzw. einen Beschuldigten oft erst durch das Hauptverfahren und insbesondere die mündliche Beweisaufnahme in der Hauptverhandlung verbindlich geklärt werden kann, polizeiliche Einschätzungen mithin nur vorläufig und, manchmal unvermeidlich, unvollständig sind. Unter solchen und vielfältigen anderen Umständen spiegelt die Strafverfolgungsstatistik die Gegebenheiten verlässlicher wider als die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS). Zusammen gefasst ist es also wagemutig bis im Extremfall leichtfertig, "die" Kriminalität, wie es verbreitet geschieht, ausschließlich aus der Perspektive einer einzigen amtlichen Statistik bestimmen bzw. beurteilen zu wollen. Mit dem im Jahr 2001 vorgelegten Ersten Periodischen Sicherheitsbericht der Bundesregierung wurde der bislang umfangreichste und für die Bundesrepublik auch in dieser Form erstmalige Versuch unternommen, die Schwächen separater Betrachtungen zu vermeiden und die Lage in einer Zusammenschau der verschiedenen Statistiken und unter Nutzung weiterer Quellen detaillierter und verlässlicher zu analysieren. 

Baden-Württemberg steht nach der Polizeilichen Kriminalstatistik im Konzert der Länder vergleichsweise sehr günstig da, wie die folgende Tabelle 1 ergibt. Zum genaueren Verständnis sind mindestens zwei Hinweise erforderlich: Die Polizeiliche Kriminalstatistik lässt im Gegensatz zur Strafverfolgungsstatistik die Verkehrsdelikte seit langen Jahren außen vor. Durch die Berechnung und Verwendung von Häufigkeitszahlen, d.h. der Anzahl von bekannt gewordenen Vergehen und Verbrechen je 100.000 Angehörige der gemeldeten Wohnbevölkerung, werden im Querschnitt Bevölkerungsunterschiede zwischen den Ländern, und im Längsschnitt Bevölkerungsschwankungen in und zwischen den Ländern neutralisiert. In der Rangfolge der Belastung stehen nach dem letzten verfügbaren Berichtsjahrgang 2001, vergleichbar wie schon in früheren Jahren, die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen ganz oben. Es folgen gleich drei der Flächenstaaten im Osten, nämlich Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen, sozusagen unterbrochen vom Rang des Landes Schleswig-Holstein, das schon fast traditionell eine recht hohe Belastung aufweist. Baden-Württemberg , das sich mit Bayern und dem Saarland die untersten und damit für die Sicherheitslage günstigsten Plätze teilt, gehört traditionell zu den geringer belasteten Ländern, nimmt aber nicht immer wie im Jahr 2001 den (sachlich betrachtet) Spitzenplatz ein.

Tabelle 1: Kriminalität in den deutschen Bundesländern im Jahr 2001

Bundesland   Häufigkeitszahl Rangplatz
Hamburg  18.569  1
Berlin  16.920  2
Bremen  14.119  3
Mecklenburg-Vorpommern  10.370  4
Brandenburg  9.475  5
Sachsen-Anhalt  9.025  6
Schleswig-Holstein  8.808  7
Durchschnitt der neuen Länder  8.515  x
Sachsen  7.952  8
Gesamter Bundesdurchschnitt für die Bundesrepublik Deutschland 7.736  xx
Nordrhein-Westfalen  7.642  9
Durchschnitt der alten Länder  einschließlich Gesamt-Berlin 7.579  x
Niedersachsen  7.152  10
Hessen  6.746  11
Thüringen  6.610  12
Rheinland-Pfalz  6.501  13
Bayern  5.751  14
Saarland  5.675  15
Baden-Württemberg  5.473  16

Quelle: PKS 2001 Baden-Württemberg. Stuttgart 2001, S. 15-16.

 

Nun erscheint die Gegenüberstellung von Stadtstaaten und Flächenstaaten insoweit ungerecht, als in Städten im Vergleich zum flachen Land, und in Großstädten dann noch einmal verstärkt, vielfältige kriminogene Einflüsse wirksam sind, die in Rechnung gestellt werden müssen. Jedoch zeigen auf Städte separat ausgerichtete Berechnungen ebenfalls erhebliche Spannweiten. Die vom Bundeskriminalamt aufbereitete und herausgegebene Polizeiliche Kriminalstatistik für ganz Deutschland listet alle Städte ab 100.000 Einwohner auf. Sie macht deutlich, dass die Größe der Kommunen allein die Varianz nicht zu erklären vermag, und dass (auch) manche Baden-Württembergischen Städte recht günstig abschneiden. Offenbar gibt es Gründe und Hintergründe, einschließlich regionaler Traditionen, die eine unterschiedliche "Kriminalitätsproduktion" bewirken. Sie können hier nicht entfaltet werden. Auch erlaubt der knappe Raum nur eine Auswahl aus der Gesamtheit der entsprechenden Städte für die Tabelle 2. Anhand dieser Auswahl wird aber das Bild hinreichend plastisch.

 

Tabelle 2: Kriminalitätsbelastung ausgewählter Städte im Jahr 2001

Name der Stadt  Häufigkeitszahl
Alle Städte über 500.000 Einwohner, geordnet nach der Einwohnerzahl
Berlin (3.382.169)  16.920
Hamburg (1.715.392)  18.569
München (1.210.223)  9.660
Köln (962.884)  12.494
Frankfurt am Main (646.550)  15.016
Essen (595.243)  9.634
Dortmund (588.994)  9.608
Stuttgart (583.875)  8.612
Düsseldorf (569.364)  12.805
Bremen (539.403)  14.359
Hannover (515.001)  14.128
Duisburg (514.915)  8.448
Ausgewählte Städte mit weniger als 500.000 Einwohnern
Leipzig (493.2308)  13.588
Nürnberg (488.400)  9.075
Dresden (477.807)  10.326
Wuppertal (366.434)  7.684
Mannheim (306.729)  10.782
Karlsruhe (278.558)  10.280
Freiburg (205.102)  13.336
Heidelberg (140.259)  9.416
Heilbronn (119.305)  7.234
Ulm (117.232)  8.310
Pforzheim (117.156)  8.023
Reutlingen (110.650)  7.332

Quelle: PKS Bundesrepublik Deutschland 2001. Wiesbaden 2002, S. 50-51.

 

Eigentums- und Straßenverkehrsdelikte machen das Gros aus

Im Querschnitt einzelner Berichtsjahre lässt sich der nach einem kriminalistischkriminologischen Schlüssel sehr differenzierenden Polizeiliche Kriminalstatistik seit Jahrzehnten konstant entnehmen, dass der Diebstahl in allen seinen Varianten die amtlich registrierte Kriminalität dominiert; Ladendiebstahl, Diebstahl aus Kraftfahrzeugen und Fahrraddiebstahl stehen üblicherweise vorne an. Den zweiten Platz im Kriminalitätsgeschehen nehmen die Straßenverkehrsdelikte ein, was aber nur über die so genannten Rechtspflegestatistiken erschlossen werden kann. In der Polizeilichen Kriminalstatistik folgen auf dem zweiten Platz als Hauptgruppe die "sonstigen Straftaten" mit Dominanz der Sachbeschädigung und dann die Vermögens- und Fälschungsdelikte mit Dominanz des Betruges. Die anderen Deliktsbereiche fallen deutlich ab. Bei den Rohheitsdelikten dominiert die Körperverletzung, bei den Verstößen gegen die so genannten strafrechtlichen Nebengesetze dominieren die Rauschgiftdelikte. 

Bei den Delikten gegen die sexuelle Selbstbestimmung steht der "sonstige sexuell Missbrauch" im Vordergrund. Bei den Tötungsdelikten ist zu berücksichtigen, dass es sich meistens um Versuche handelt.

Die folgende auszugsweise Auflistung der absoluten Zahlen von enger definierten Deliktsbereichen bzw. Einzeldelikten lässt die Größenordnungen sichtbar werden

 

(Quelle: PKS 2001, Baden-Württemberg. Stuttgart 2002, S. 21-23):

Diebstahl ohne erschwerende Umstände:  1.494.434
Diebstahl unter erschwerenden Umständen:  95.067
Vermögens- und Fälschungsdelikte:  94.911
Sachbeschädigung:  70.240
Körperverletzung:  39.926
Rauschgiftdelikte:  30.208
Beleidigung:  18.559
Freiheitsberaubung, Nötigung u.a.:  13.797
Raub und räuberische Erpressung:  3.739
Sexueller Missbrauch von Kindern:  1.810
Vergewaltigung und sexuelle Nötigung:  1.374
Erpressung:  593
Totschlag und Tötung auf Verlangen:  201
Mord:  110

Im Längsschnitt betrachtet hat sich die amtlich registrierte Kriminalität (auch) in Baden-Württemberg seit den 60er Jahren nach den absoluten Zahlen ziemlich stetig nach oben entwickelt. Von den Häufigkeitszahlen her ist die Trendlinie flacher. Am Anfang der 90er-Jahre, also nach der Wiedervereinigung, gab es zunächst einen deutlichen Anstieg mit dem Kulminationspunkt, wie regelmäßig in den anderen Ländern auch, im Jahr 1993. Die damals erreichte Häufigkeitszahl von 6.103 bekannt gewordenen Vergehen und Verbrechen auf je 100.000 gemeldete Einwohner ist seither, bei kleineren Schwankungen im übrigen, nie mehr erreicht worden. Der Wert für das Jahr 2001 betrug 5.473. So betrachtet hat sich also die Entwicklung der Kriminalität in Baden-Württemberg recht dauerhaft stabilisiert.

Unter den früher relativ stark gestiegenen Delikten befanden sich auch Gewaltdelikte wie der Raub und die Körperverletzung. Beim Raub (mit räuberischer Erpressung und Autostraßenraub) ist diese Entwicklung in den 90er Jahren abgestoppt worden. Die Fälle schwankten zwischen rund 4.000 und knapp 5.000 auf und ab, im Jahr 2001 wurde dann der überhaupt geringste Wert in der gesamten Dekade festgestellt, d. h. es waren genau 3.739 Fälle. Bei der Körperverletzung setzt sich hingegen der Sorge erweckende Trend fort. Waren es 1992 noch 26.848 registrierte Fälle, so stiegen die Zahlen mit nur kleinen Schwankungen seither stetig an, um im Jahr 2001 den vorläufigen Spitzenwert mit genau 39.926 Fällen zu erreichen.

Bei den Tötungsdelikten hat es entgegen einer verbreiteten öffentlichen Wahrnehmung, die gewiss durch die Medienberichterstattung mit geprägt wird, keinen Anstieg, sondern sogar einen Rückgang gegeben. So stehen den 444 Fällen von vollendetem/versuchten Mord und Totschlag im Jahr 1994 (Höchststand seit 1992) noch 311 Fälle im Jahr 2001 gegenüber. Bei den Sexualdelikten gab es Schwankungen nach oben und unten zwischen gut 5.000 und knapp 6.000 Fällen; im Jahr 2001 waren es genau 5.876 Fälle, darunter 912 Vergewaltigungen bzw. sexuelle Nötigungen. Die angezeigten Fälle des sexuellen Missbrauchs von Kindern betrugen 1.862 im Jahr 1992, gingen dann vorübergehend auf bis zu knapp 1.600 Fälle zurück, um schließlich im Jahr 2001 wieder die 1.800er-Grenze zu überschreiten (genau: 1.810 Fälle). Die Polizei in Baden-Württemberg hat nicht nur die an sich wenig aussagekräftige Gesamt-Aufklärungsquote steigern können (1992 = 49,9 %, 2001 = 57,8 %), sondern auch die Aufklärungsquote bei einzelnen für das Sicherheitsgefühl der Bürger besonders wichtigen Delikten, wenngleich auf sehr unterschiedlichem Level.

Unter den bei aufgeklärten Delikten erfassten Tatverdächtigen spielen insbesondere die männlichen Jugendlichen und Heranwachsenden eine hervorgehobene Rolle. Wurde über lange Jahre hinweg namentlich bei den nichtdeutschen Jugendlichen auf eine in dieser Altersgruppe noch einmal gesteigerte Belastung hingewiesen, so ist seit Mitte der 90er Jahre mit den jungen männlichen Spätaussiedlern eine neue "Problemgruppe" hinzugekommen. Weil sie rechtlich korrekt als Deutsche erfasst werden, ist in Baden-Württemberg wie in den meisten anderen Bundesländern eine einigermaßen verlässliche Erfassung ihrer Kriminalität nur auf dem Weg von aufwändigen Sondererhebungen bzw. -auswertungen möglich. Auf alle weiteren Details zu den Fragen von Alter, Geschlecht, Herkunft und Gruppenzugehörigkeit, Mehrfachtäterschaft, Gruppenhandeln, Waffengebrauch u.a. kann hier nicht eingegangen werden.

 

Hat die Kriminalitätseinschätzung einen Einfluss auf die objektive Kriminalitätslage?

Die im ersten Abschnitt dargelegten Gesichtspunkte bilden nur einen Ausschnitt aus einem breiteren und komplexen Problemfeld. Manche Facetten sind bis heute noch nicht überzeugend geklärt. Aber warum soll das Ganze überhaupt bedeutsam und weiterer Erforschung wert oder sogar bedürftig sein? Und was hat es insbesondere mit der "tatsächlichen" Kriminalität im Lande und mit ihrer möglichen, natürlich von der Mehrheit der Menschen gewünschten, möglichst guten Kontrolle bzw., wie die Strafverfolgungsinstitutionen gerne formulieren, erfolgreichen "Bekämpfung" zu tun? Auch die Antwort auf diese Fragen ist nicht ganz einfach. Im Überblick gesagt: Insgesamt müssen wir von Wechselwirkungen zwischen Kriminalitätserlebnissen, der Wahrnehmung der allgemeinen Lage und der Kriminalitätseinschätzung sowie der realen Kriminalitätsentwicklung ausgehen.

Erstens sind so genannte Tatsachen, die dem Feld der Kriminalität zugehören, nicht einfach gegeben, sondern müssen immer erst von Menschen wahrgenommen und in einer bestimmten Art und Weise interpretiert werden, bevor sie im persönlichen Leben echte Bedeutung gewinnen. Zweitens fühlt sich nicht jeder nach einem ihn betreffenden Ereignis zum Handeln aufgerufen. Und drittens sind nicht alle Handlungen erfolgversprechend im Sinne der Aufklärung von Taten, der Überführung und schließlich gegebenenfalls auch Bestrafung von Tätern.

Die für die öffentlich aufscheinende Kriminalitätslage wichtigste Handlungsalternative ist diejenige, ob man das Vergehen oder Verbrechen, dessen Opfer man selber geworden ist oder das man bei anderen gesehen oder von anderen berichtet bekommen hat, bei den Strafverfolgungsbehörden, das heißt normalerweise bei der Polizei, anzeigt oder eben nicht anzeigt und die Sache anderweitig regelt oder auf sich beruhen lässt. Was aber nicht angezeigt wird, bleibt, wie der Fachbegriff sagt, im "Dunkelfeld". Aus bislang nur wenigen Forschungen glaubt die Wissenschaft schließen zu können, dass im Bereich der so genannten klassischen Kriminalität (wie Mord und Totschlag, Raub, Vergewaltigung, Körperverletzung und Einbruchsdiebstahl) um die neunzig Prozent der polizeilichen Ermittlungsverfahren, die das "Hellfeld" repräsentieren, aufgrund von Hinweisen aus der Bevölkerung eingeleitet werden. Neben ausdrücklichen Strafanzeigen oder förmlichen Strafanträgen können dies beispielsweise auch vertrauliche persönliche Mitteilungen, anonyme Alarmierungen über den polizeilichen Notruf oder anonyme Briefe sein, denen nachgegangen werden muss und wird, sofern nur dadurch ein so genannter Anfangsverdacht entsteht. Opfer und ihre Angehörigen sind die häufigsten Anzeigeerstatter. Der Löwenanteil der amtlich bekannt gewordenen Kriminalität wird demnach durch diese Personen "gesteuert". Wenn also Kriminalitätsopfer und andere Betroffene aus bestimmten Gründen ihr Anzeigeverhalten kurzfristig oder im Lauf der Zeit ändern, steigt oder sinkt die offizielle Kriminalität selbst dann, wenn die Zahl der konkreten Erlebnisse der Opfer und der anderen Personen gleich geblieben sein sollte. Ein öffentlich berichteter besonders schneller Kriminalitätsanstieg kann mehr Menschen als vorher dazu bewegen, nun ihrerseits die Zurückhaltung aufzugeben und ihren Fall anzuzeigen, was wiederum in der Summe vieler Anzeigen eine zusätzliche "Kriminalitätssteigerung" bewirken würde, welche geeignet wäre, bei anderen Personen gesteigerte Besorgnis über die Bedrohlichkeit der Kriminalitätslage auszulösen, und so fort in einer Art sich selbst verstärkenden Zirkels.

 

Darf man amtlichen Statistiken überhaupt trauen?

Heißt das nun, dass man deshalb den amtlichen Angaben, wie sie vor allem in der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) niedergelegt werden, überhaupt nicht trauen kann? Es gibt in der Tat Stimmen, die sagen, bei der Polizeilichen Kriminalstatistik handele es sich um nichts weiter als um einen Arbeitsnachweis der Polizei bezüglich der von ihr in einem bestimmten Geschäftsjahr durchgeführten Ermittlungsverfahren und deren Ergebnissen. Mit der wahren Kriminalität habe das kaum etwas zu tun, allenfalls mit der so genannten Kriminalisierung von Sachverhalten und Personen. Richtig ist daran, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik jedenfalls auch einen Arbeitsnachweis darstellt. Und unabweisbar ist die Schlussfolgerung, dass die "wirkliche" Kriminalität in einem Land niemals durch ein einziges Erhebungs- oder Nachweisverfahren bestimmt werden kann. Pointiert formuliert: Die Polizeiliche Kriminalstatistik bietet keinen Beweis in sich, aber immerhin den Anlass für genaueres Nachdenken und Nachforschen über die tatsächliche Kriminalitätslage! 
Dies kann und sollte durch Anwendung anderer Verfahren geschehen, etwa die Durchführung regelmäßiger repräsentativer Opferbefragungen (wie in Holland und England), oder die Nutzung anderer objektbezogener Informationsquellen (wie beim Kfz-Diebstahl gelegentlich die Auswertung von Daten der Sachversicherungsgesellschaften), oder die systematische und genau vergleichende Verwertung von Praxiserfahrungen in bestimmten Feldern (wie beispielsweise die Befragung von Lehrern über Gewalt unter Jugendlichen in der Schule). In Deutschland generell, aber auch speziell in Baden-Württemberg gehört ein derartiges Vorgehen zur absoluten Ausnahme. Mithin könnte man drastisch verschärfend das folgende Fazit ziehen: Wie die Kriminalität hierzulande wirklich aussieht, weiß niemand! In einzelnen Städten oder kleineren Regionen wurden und werden freilich von der Polizei im Zusammenwirken mit kommunalen Einrichtungen und anderen Beteiligten (auch Wissenschaftlern) so genannte Kriminologische Regionalanalysen durchgeführt. Diese sind regelmäßig für sich genommen sehr aufschlussreich, bilden im übrigen eine brauchbare Vorstufe für das angesprochene weiter reichende Ziel.

Aufgrund empirischer Erhebungen müssen wir auf der einen Seite davon ausgehen, dass das Dunkelfeld durchweg sehr hoch ist. Im Schnitt werden kaum mehr als fünfzig Prozent der als solche erlebten Straftaten an die Polizei oder die Staatsanwaltschaft oder das Strafgericht weiter gemeldet. Und bezüglich der Erfassung von Tätern sowie deren Eigenschaften (Alter, Geschlecht, Nationalität, Beruf, Vorbelastungen usw.) kommt erschwerend hinzu, dass im Schnitt erst seit jüngerer Zeit die Aufklärungsquote bundesweit wieder über fünfzig Prozent gestiegen ist, also anders betrachtet in rund der Hälfte aller Fälle nicht geklärt werden kann, wer als Tatverdächtiger in Betracht kommt. Und längst nicht alle Verdächtigen werden dann am Ende des Verfahrens auch verurteilt und bestraft.

Auf der anderen Seite hat sich regelmäßig gezeigt, dass die Polizeiliche Kriminalstatistik die wie immer gestaltete wahre Wirklichkeit der Kriminalität desto besser abbildet, je gewichtiger die Vergehen und Verbrechen sind. Das Gewicht wird entweder durch die Höhe des materiellen Schadens oder durch die Schwere persönlicher Verletzungen oder sonstiger Beeinträchtigungen bestimmt und ist mit entscheidender, durchaus rationaler, Faktor des Anzeigeverhaltens. Sodann spielt der Umstand eine starke Rolle, ob der gestohlene bzw. beschädigte Gegenstand versichert ist. Im Feld von Pflichtversicherungen hat dies einen gleichmäßigen Effekt. Am Beispiel des Kfz-Diebstahls erläutert: Einige Leute fahren selber gestohlene oder unterschlagene Autos und werden sich vor einer Anzeige hüten, wenn ihnen der Wagen nun selber entwendet oder beschädigt wird. Dasselbe gilt tendenziell für einige andere Leute, die zwar ihr eigenes, aber eben unversichertes Kraftfahrzeug fahren. Die übergroße Mehrheit der Kfz-Besitzer verhält sich legal, wird also anzeigen, um den Wagen zurück oder von der Versicherung Ersatz zu bekommen. Demgemäss ergibt sich aus Opferbefragungen international der Befund, dass die Anzeigerate hier im Schnitt zwischen 95 % und 98 % liegt. Und das heißt im Ergebnis: die Polizeiliche Kriminalstatistik spiegelt in etablierten Staaten in normalen Zeiten exakt wider, was draußen im Lande wirklich geschieht.

Schwieriger wird die Analyse schon bei freiwilligen Versicherungen, wie etwa der Hausratsversicherung. Dort nahm die Entwicklung vor einigen Jahren bei den Fahrrädern einen so dramatisch ansteigenden Verlauf, dass die Versicherungsgesellschaften genauer nachforschten. Und im Ergebnis kamen sie zu dem begründeten Verdacht, dass immer mehr an sich ordentliche Bürger ihre Fahrräder unzutreffend als gestohlen gemeldet und damit gegebenenfalls einen strafbaren Betrug begangen hatten, um z. B. "endlich auch mal was aus der Versicherung heraus zu holen". Darauf hin wurden die Versicherungsbedingungen geändert. Bis heute scheint niemand genau landesweit oder sogar bundesweit herausgearbeitet zu haben, auch niemand bei der Polizei, wie weit die merklichen Schwankungen in der offiziellen "Diebstahlsrate" bei den Fahrrädern zeitlich mit den Schadensmeldungen bei den Versicherern (auch) im Verbund mit den Änderungen bei der Versicherungsbedingungen korrelieren.

Aber auch wenn solche freiwilligen Versicherungen nicht strafbar ausgenutzt werden: Es tritt schon dann ein "künstlicher" Effekt ein, wie er in Wiederholungsstudien in Bochum aufgezeigt werden konnte, wenn immer mehr Bürger wertvolle Gegenstände erwerben (können), diese dann tendenziell immer vollständiger versichern, und schließlich im Verlustfall eben wegen des hohen Wertes tendenziell ausnahmslos ihre Versicherung auch tatsächlich bemühen, die ebenfalls gerade wegen des hohen Betrages nur zahlen will und wird, wenn der den Verlust meldende Versicherte den Nachweis einer Anzeige bei der Polizei vorlegt. Funktional wird die Polizei dadurch bis zu einem gewissen Grad zum Verrichtungsgehilfen von Versicherungsgesellschaften, und statistisch wird die bekannt gewordene Kriminalität zur Funktion des Versicherungs-Sättigungsgrades in einer Gesellschaft. Im Unterschied zur oben erwähnten Kfz-Entwendung folgt daraus als Konsequenz: Ein Kriminalitätsanstieg kann erst dann als plausibel gesichert gelten, wenn zusätzliche Erhebungen ergeben, dass im beobachteten Zeitraum weder die Versicherungskondition geändert wurden noch die durchschnittliche Schwere der Schadensfälle merklich gestiegen ist. Die in der deutschen Polizeilichen Kriminalstatistik bislang gebräuchlichen Schadenseinstufungen sind jedenfalls, wie exakt sie auch immer unter strafrechtsdogmatischen Gesichtspunkten sein mögen, für derartige kriminologische Analysen weitgehend unbrauchbar.

Eine sachliche Analyse vermeidet vorschnelle Schlüsse

Es dürfte schon mit diesen wenigen exemplarischen Darlegungen einsichtig geworden sein, dass und wie sehr es darauf ankommt, in dem sensiblen Gebiet der Inneren Sicherheit allgemein und der Kriminalitätslage im besonderen genau zu analysieren, Befunde aus verschiedenen Quellen oder Nachweisen miteinander zu vergleichen und gegen einander abzuwägen, sowie sich mit vorschnellen Schlüssen und namentlich Maßnahmen zurück zu halten. In einer sehr globalen Gesamtwürdigung ist freilich kaum anzweifelbar, dass Baden-Württemberg im Konzert der deutschen Länder und auch im Kreis der europäischen Staaten günstig positioniert ist. Bei allen Schwierigkeiten, die an einzelnen Orten und in einzelnen Kriminalitätsfeldern festzustellen sein mögen, gilt insgesamt, dass die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land sicher leben. Durch die europäische Dimension stellen sich den Behörden neue Herausforderungen, die bisher insbesondere durch enge Koordination und Kooperation mit den benachbarten Staaten bzw. Regionen gut aufgefangen werden konnten. 

 

Literaturhinweise

Bundeskriminalamt (Hrsg.): Polizeiliche Kriminalstatistik 2001. Bundesrepublik Deutschland. Wiesbaden  2002

Bundesministerium des Innern/Bundesministerium der Justiz (Hrsg.): Erster Periodischer Sicherheitsbericht. Bonn 2001

Landeskriminalamt Baden-Württemberg (Hrsg.): Polizeiliche Kriminalstatistik Baden-Württemberg 2001.

Stuttgart 2002

Heinz, W.: Kriminalpolitik an der Wende zum 21. Jahrhundert: Taugt die Kriminalpolitik des ausgehenden 20. Jahrhunderts für das 21. Jahrhundert? In: Bewährungshilfe, 2/2000, S. 131-157

Heinz, W.: Konstanzer Inventar zur Kriminalität und Konstanzer Inventar zur Strafverfolgung. Internet-Angebot unter http://www.uni-konstanz.de/rtf/kik/( bzw. kis)

Kerner, H.-J./Jehle, J.-M./Marks, E. (Hrsg.): Entwicklung der Kriminalprävention in Deutschland. Mönchengladbach 1998

Walter, M.: Jugendkriminalität. Stuttgart u.a., 2. Auflage 2002

Wetzels, P. u. a.: Jugend und Gewalt. Eine repräsentative Dunkelfeldanalyse in München und acht anderen deutschen Städten. Hannover 1999 (KFN-Forschungsbericht)

 

 

 


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