Zeitschrift Bundestagswahlen Dabei stehen wichtige Entscheidungen an Europa - kein Wahlkampfthema? Die Bundestagswahl 2002 im Kontext der Europäischen Union Von Roland Sturm |
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Eine europapolitische Öffentlichkeit fehlt in Deutschland weitgehend. Zwar wird die europäische Ebene immer wichtiger für alle Politikfelder und damit für das Leben der Menschen, kaum ein Problem ist mehr im nationalen Alleingang zu lösen. Dennoch bleibt in Wahlkämpfen Europa durchweg ausgeblendet. Dabei stehen zudem gegenwärtig wichtige europäische Entscheidungen an, und die Parteien verfügen auch über unterschiedliche Konzepte, sei es für die europäische Verfassungsfrage oder die Osterweiterung und wie sie zu finanzieren sei. Red.
Uninformierte Deutsche oder warum spielen europäische Themen im Bundestagswahlkampf keine Rolle?
Bundestagswahlen sind politische Gefechte um erheblich weniger als sie vorgeben. Unbestreitbar geht es bei Bundestagswahlen um den Wahlsieg und die Ausübung der Macht nach der Wahl. Doch diese Macht, politische Entscheidungen zu treffen, ist im nationalen Rahmen der EU-Staaten inzwischen weitgehend begrenzt. Eine Reihe von wichtigen Politikfeldern, wie die Währungspolitik oder die Agrarpolitik, sind bereits fast vollständig "europäisiert", das heißt der nationalstaatlichen Kontrolle entzogen. Die meisten anderen Politikfelder haben eine starke europäische Komponente.1 Selbst lange als schwer zu integrierend angesehene Politikfelder, wie die Justiz- und Einwanderungspolitik oder die Politiken der äußeren und inneren Sicherheit, wachsen europäisch als Reaktion auf internationalen Terrorismus und Bürgerkriege vor der Haustür der EU in jüngster Zeit immer rascher zusammen. Keine Wort also von der in der Presse durchaus zum Wohlgefallen der Regierung gefeierten Bereicherung der Spaßgesellschaft durch die Jagd nach Schnäppchen beim Einkauf oder - wie auch zu hören war - vom Abschneiden alter Zöpfe durch die Reform einer Gesetzgebung, die aus den Jahren 1932 bzw. 1934 stammt. Dem festen Glauben an die umfassende Kompetenz des Nationalstaats tragen die Politiker Rechnung
Die geringe Bereitschaft der deutschen Politiker, im Bundestagswahlkampf über die EU zu sprechen, ist aus der Sicht eines unideologischen, generell integrationsfreundlichen vor allem rational kalkulierenden "politischen Unternehmers", zu dem unsere Abgeordneten immer stärker geworden sind,6qdurchaus plausibel. Warum sollte ein Politiker darüber reden, was er nach seiner Wahl in das deutsche Parlament nicht tun kann bzw. was die deutsche Politik nicht mehr alleine entscheiden kann. Der Wähler hat ohnehin Probleme, auch schon im deutschen Föderalismus, Kompetenzen zutreffend einer politischen Ebene zuzuordnen. Aus Eigeninteresse müssen sich die Politiker fragen, ob es ihren Wahlchancen tatsächlich nützt, wenn sie diese Verwirrung durch zusätzliches Relativieren nationaler Politikkompetenz eventuell vergrößern und nicht den bequemeren Weg gehen, einfach umfassende Kompetenz für sich zu reklamieren. "Das Publikum", so die Parteienforscher Walter und Dürr7, "erwartet von ihnen die kraftvolle Pose, den starken Führungswillen. Also inszenieren sie dieses Stück." Eine europäische Öffentlichkeit fehlt weitgehend
Für den europäischen Kontext der Bundestagswahl bedeutet dies, dass die Europäische Union zwar eine Reihe von Themen von höchster Wichtigkeit für die Unionsbürger definiert, dass aber deren Thematisierung in einem ersten Schritt dem Diskurs der politischen Eliten und hier wieder in erster Linie der politischen Exekutive vorbehalten bleibt. Es bedarf entsprechend förderlicher innenpolitischer Konstellationen, um den Kommunikationsraum über EU-Themen auf den nationalen Parteienwettbewerb und im Sonderfall sogar auf die Wahlentscheidung bei Bundestagswahlen zu erweitern. Anfang des Jahres 2001 schienen sich für die Union bestimmte Themen als Wahlkampfmunition für das Jahr 2002 anzubieten. Im Februar spielte in den Debattenbeiträgen von Unionspolitikern der Befund des ifo-Instituts, München, eine Rolle, dass in den ersten 15 Jahren der EU-Osterweiterung vier bis fünf Millionen Zuwanderer nach Deutschland zu erwarten seien.8 Von März bis Mai 2001 entwickelte sich eine zaghafte Debatte zwischen den beiden großen Volksparteien über die Zukunft Europas, die ihren Höhepunkt, aber auch Endpunkt, in dem Verfassungsvorschlag von Bundeskanzler Schröder fand, der in der Bundesrepublik überparteilichen Beifall fand. Der Spiegel zitierte den bayerischen Staatsminister für Bundes- und Europaangelegenheiten Reinhold Bocklet hierzu: "Damit versucht er (Schröder, R. S.), die Europapolitik für die Bundestagswahl außer Streit zu stellen." Und schlussfolgerte: "Als Wahlkampfthema 2002 ist Europa erledigt - zum Verdruss der Union."9
Selbst die Euro-Einführung kein Wahlkampfthema Eine Konsequenz früherer europapolitischer Entscheidungen, die Einführung von Euro-Scheinen und -Münzen Anfang 2002, kann unter Umständen die Wahlentscheidung mit beeinflussen. Eine solche Aussage ist selbstverständlich reichlich spekulativ, denn sie setzt voraus, dass Fehlentwicklungen eintreten, die zudem noch der Regierung angelastet werden können. Auch wenn die Kritik am Euro vor allem in Kreisen der Wissenschaft noch nicht vollständig verstummt10ýist und auch wenn in der Bevölkerung keine Euro-Euphorie entstanden ist, hat sich nach den Erhebungen der Demoskopie die Bevölkerung in das Unvermeidliche gefügt. "Trotz allen Unbehagens", so Allensbach, "scheint die Währungsunion für die Bevölkerung eine Frage für Experten geblieben zu sein. Darum sind vermutlich auch alle Versuche gescheitert, den Euro zum Wahlkampfthema zu machen."11 Gelingt die Euro-Einführung reibungslos, wird davon wohl keine der Parteien profitieren. Selbst wenn es Probleme gibt, ist nicht von vorne herein klar, dass in den Augen der Wähler hier ein Regierungsversagen zu konstatieren sein wird. Immerhin stehen vier Entscheidungen über die Zukunft der EU an
Eines der großen europapolitischen Themen, in das die Entscheidung bei der Bundestagswahl 2002 eingebettet ist, ist die Post-Nizza Agenda, d.h. die Entscheidung über mindestens vier Zukunftsfragen der Europäischen Union: die Integration der Europäischen Grundrechtscharta in die Verträge, eine Vereinfachung und damit wohl auch Neusystematisierung der Vertragslage, die Stärkung der institutionellen Rolle der nationalen Parlamente im europäischen Entscheidungsprozess und die Gestaltung der Kompetenzabgrenzung von europäischer und nationaler Ebene. Entrückt werden diese dem Bundestagswahlkampf dadurch, dass sich die EU-Mitgliedstaaten während der belgischen Ratspräsidentschaft in der zweiten Jahreshälfte des Jahres 2001 darauf einigten, die Vorarbeiten für diese Fragen einem beratenden Konvent anzuvertrauen, an dem Vertreter der nationalen Regierungen und Parlamente, der EU-Kommission und des Europaparlaments mitarbeiten sollen. Welches Europa sollen wir wollen?
Die SPD erregte mit ihrem Leitantrag Verantwortung für Europa für den Bundesparteitag in Nürnberg 2001 große öffentliche Aufmerksamkeit. Dieser forderte "den Ausbau der Kommission zu einer starken europäischen Exekutive", "die weitere Stärkung der Rechte des Europäischen Parlaments mittels Ausweitung der Mitentscheidung und volle Budgethoheit" , sowie "den Ausbau des Rates zu einer europäischen Staatenkammer". Unschwer ist hier ein europäischer Föderalstaat zu erkennen, mit einem Zweikammerparlament bzw. einem Parlament und einem Bundesrat nach deutschem Vorbild.
Auch die EU-Osterweiterung steht ja vor der Tür
Politisch vor der Tür steht die Osterweiterung der Union. Es ist schon bedenklich, dass der Deutsche Bundestag sich bei der Entscheidung über die Ratifizierung des Vertrages von Nizza keine Zeit zu einer europapolitischen Grundsatzdebatte nahm. Die Annahme, der Vertrag hätte die EU institutionell erweiterungsfähig gemacht, ist mehr eine Hoffnung als der Konsens von Wissenschaft und Europapolitikern. Repräsentativ für erstere steht Werner Weidenfelds Beobachtung, der Vertrag von Nizza "sendet zwar einerseits das eindeutige Signal an die mittel- und osteuropäischen Staaten, dass ihrem Beitritt von Seiten der Union formal nichts mehr entgegensteht, hat aber andererseits nicht die nötigen Vorkehrungen getroffen, um die Union tatsächlich auf ihre Erweiterung vorzubereiten".17 Die Position engagierter Europapolitiker drückt sich in der gemeinsamen Stellungnahme der Berichterstatter des Europäischen Parlaments Elmar Brok (Europäische Volkspartei) und Dimitrios Tsatsos (Sozialdemokraten) aus. Sie konstatierten, dass durch den Vertrag von Nizza die Handlungsfähigkeit der EU nur marginal verbessert wurde, das demokratische Defizit der EU gewachsen sei und die Entscheidungsprozesse der EU sehr viel komplexer und weniger transparent wurden.18 Wie soll die EU-Erweiterung finanziert werden?
Umstritten bleibt auch, wie die Osterweiterung finanziert werden soll. Für die jetzige Bundestagswahl ist dieses Thema im Unterschied zur vollen Freizügigkeit der Arbeitnehmer unmittelbar relevant. Die nächste Regierungskoalition wird sich im Jahre 2005/ 2006, also gerade in der Vorbereitung der Bundestagswahl 2006, mit der Frage auseinander setzen müssen, ob sie die Nettozahlerposition der Bundesrepublik Deutschland in der EU relativieren will. Bundeskanzler Gerhard Schröder hatte sein Amt mit der deutlichen Aussage angetreten: "In der Vergangenheit sind die notwendigen Kompromisse häufig zustande gekommen, weil die Deutschen sie bezahlt haben. Diese Politik ist an ihr Ende gekommen."20 Beschäftigungspolitik und Innovationsförderung Beherrschendes Thema bei Bundestagswahlen ist aus gutem Grund mit bedauernswerter Regelmäßigkeit die "Bekämpfung der Arbeitslosigkeit". Auch wenn in politischen Auseinandersetzungen immer wieder die Bedeutung der Internationalisierung der Wirtschaft und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit betont wird, bleibt es in deutschen Wahlkämpfen merkwürdig stumm, wenn es um die Rolle Europas bei der Beschäftigungssicherung geht. Der Amsterdamer Vertrag sah durch seinen Artikel 127 erstmals vor, dass die Gemeinschaft Anreizmaßnahmen zur Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten und zur Unterstützung ihrer Beschäftigungsmaßnahmen beschließen kann. Dies bedeutete keine Harmonisierung der Beschäftigungspolitik. Die EU-Länder einigten sich auf dem Kölner Gipfel von 1999 auf einen Europäischen Beschäftigungspakt, der vor allem die Funktion der Politikkoordinierung haben soll. Als Schwerpunkte des Paktes wurden genannt:
Diese ambitionierte Strategieerklärung blieb in Einzelheiten wenig konkret. Viele der bekannten europäischen Politiken, wie die Strukturpolitik oder der Ausbau der Transeuropäischen Netze werden nun in den Beschäftigungskontext gestellt. In der Zukunft liegt die Hoffnung der EU auf Innovationen, die man sich vor allem im Kontext des Entstehens einer europäischen Informationsgesellschaft erwartet. Ein Aktionsplan
Europe 2002 wurde im Juni 2000 von der Tagung des Europäischen Rates in Feira22 verabschiedet. Das Hauptinstrument zur Modernisierung der Wirtschaft in der EU in den nächsten Jahren ist die Schaffung eines europäischen Forschungsraums23, für dessen Verwirklichung sich die Staats- und Regierungschefs der EU auf dem Gipfel von Lissabon im März 2000 eingesetzt haben. Die Situation der Forschung in Europa wurde als besorgniserregend beschrieben, Europa drohe ein Verlust an Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit. Nur eine verbesserte Organisation der Forschungsanstrengungen und die Mobilisierung gesellschaftlicher Unterstützung biete einen Ausweg. Neben dem Forschungsrahmenprogramm der EU sollen hierzu die anderen Politikbereiche und Instrumente der EU beitragen, ebenso wie die Koordination der nationalen Forschungspolitiken. Im Jahre 2000 hat der Rat erstmals nach Artikel 128, Absatz 4, EG-Vertrag Empfehlungen zur Durchführung der nationalen Beschäftigungspolitiken an die Mitgliedstaaten vorgelegt. Dies darf man sich allerdings nicht so vorstellen, dass die beschäftigungspolitischen Leitlinien der EU ein Eingriffsinstrument in die nationale Politik geben. Die Suche nach einem europäischen Sozialmodell
Im Kern geht es bei dieser Frage um das Verhältnis von Staat und Wirtschaft, das in der EU ungeklärt bleibt. Die Bundesregierung beruft sich in diesem Zusammenhang auf ein "deutsches Gesellschaftsmodell".24 Die EU-Kommission spricht von einem europäischen Sozialmodell und der französische Premierminister Jospin hat in einer Rede am 28. Mai 2001 das Gesellschaftsprojekt skizziert, für das Europa steht.25 Gemeint ist zumindest in der Tendenz immer das Gleiche. In Europa gebe es ein Verhältnis von Staat und Wirtschaft, das sich von demjenigen in anderen Weltgegenden unterscheide. Das "neoliberale Weltmodell", so Habermas,26 passt "nicht gut zum bislang vorwaltenden normativen Selbstverständnis der Europäer". Ein europapolitischer Konsens?
Bezogen auf das Thema "Europäische Integration" wird die Bundestagswahl 2002 verlaufen wie die Wahl 1998. Die EU ist schlicht kein Thema, das die Wahlentscheidung beeinflusst. Weder in den Medien noch in der Wählerschaft erregte das Thema EU bzw. Europa im Wahlkampf 1998 Aufmerksamkeit,30 und 2002 wird es genauso sein. Ist dies gerechtfertigt? Von der Sache her sicher nicht. Die Europäisierung aller Politikfelder ist inzwischen so weit fortgeschritten, dass es dringend des Nachdenkens über politische Effizienz, nationale Interessenwahrnehmung und europäische Verantwortung in der Welt bedarf. Dies sollte in einer Demokratie nicht einem kleinen Experten- bzw. Entscheiderkreis überlassen bleiben.
1 Sturm, Roland/ Pehle, Heinrich: Das neue deutsche Regierungssystem. Die Europäisierung von Institutionen, Entscheidungsprozessen und Politikfeldern in der Bundesrepublik Deutschland, Opladen 2001. 2 European Commission: Perceptions of the European Union. A Qualitative Study of the Public's Attitudes to and Expectations of the European Union in the 15 Member States and the 9 Candidate Countries, Gambais (Optem), 2001, S. 8.
3 Noelle-Neumann, Elisabeth/ Petersen, Thomas: Die Bürger in Deutschland, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.): Europa-Handbuch, Gütersloh 1999, S. 585-602, hier 4 Stabenow, Michael: Der Straßburger Konflikt als Lehrstück für Europa, in: Claus Giering u.a.: Demokratie und Interessenausgleich in der Europäischen Union, Gütersloh 1999, S. 11-25, hier S. 20. 5 Jahreswirtschaftsbericht 2001 der Bundesregierung: Reformkurs fortsetzen - Wachstumsdynamik stärken, Bundestagsdrucksache 14/5201, S. 56. 6 Beyme, Klaus von: Parteien im Wandel, Opladen 2000. 7 Walter, Franz/ Dürr, Tobias: Die Heimatlosigkeit der Macht. Wie die Politik in Deutschland ihren Boden verlor, Berlin 2000, S. 17. 8 Der Spiegel, 19.2. 2001, S. 116. 9 Der Spiegel, 7.5. 2001, S. 22-26. 10 Hankel, Wilhelm u.a.: Die Euro-Illusion. Ist Europa noch zu retten?, Reinbek 2001. 11 Noelle-Neumann/ Petersen, a.a.O. , S. 597. 12 ýo auch der Präsident des BGH und ehemalige Richter am EuGH Günter Hirsch (Nizza: Ende einer Etappe, Beginn einer Epoche?, in: NJW 37, 2001, S. 2677-2678.), Claus Giering (Die institutionellen Reformen von Nizza, in: Werner Weidenfeld (Hrsg.): Nizza in der Analyse, Gütersloh 2001, S. 141) u.a. 13 Helmut Schmidt: Lasst den Worten endlich Taten folgen, in: Die Zeit,7.6. 200111, S. 3. 14ÈRede von Joschka Fischer: "Vom Staatenverbund zur Föderation - Gedanken über die Finalität der europäischen Integration" in der Humboldt-Universität in Berlin am 12. Mai 2000 (hektographiert), S. 7.
15 Schäuble befürwortet ein Zweikammersystem aus Parlament und Rat (Vortrag am 7. März 2001 in der Bayerischen Vertretung in Berlin in der Reihe "Reden über 16 Die Kommission formuliert beispielsweise in ihrem Weißbuch "European Governance" vom 25. 7. 2001 (COM [2001]) 428): "Connecting the European Union to its citizens means identifying clear policies and objectives within an overall vision of where the Union is going. People need to understand better the political project which underpins the Union." 17 Werner Weidenfeld: Zwischen Anspruch und Wirklichkeit - die europäische Integration nach Nizza, in: Ders. (Hrsg.): Nizza in der Analyse, Gütersloh 2001, S. 49. 18 Roland Sturm: Zu kurz gesprungen? Stellungnahme des Europäischen Parlaments zur Regierungskonferenz von Nizza (7.-11.12. 2000), in: Gegenwartskunde 50(1), 2001, S. 79-83, hier S. 79. 19 Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktion der CDU/CSU zur "Erweiterung der Europäischen Union" vom 7. 2. 2001, Bundestagsdrucksache 14/5232, S. 46. 20 Interview mit Gerhard Schröder, in: Der Spiegel vom 4. 1. 1999, S. 44. 21 Ausführlicher zum Pro und Kontra einer solchen Steuer: Friedrich Heinemann: EU-Finanzreform 1999, Gütersloh 21998, S. 31ff. 22 Brüssel 2000. 23 Hin zu einem europäischen Forschungsraum, Brüssel: KOM(2000) 6. Verwirklichung des "Europäischen Forschungsraums". Leitlinien für die Maßnahmen der Union auf dem Gebiet der Forschung (2002-2006), Brüssel: KOM(2000) 612 endg. 24 Bundestagsdrucksache 14/6249, S. 3. 25 www.diplomatie.gouv.fr/avenir/jospin.280501.de. html 26 Jürgen Habermas: Warum braucht Europa eine Verfassung?, in: Die Zeit, 28.6. 2001, S. 7.
27 U.a. Johannes Hellermann: Daseinsvorsorge im 28 Roland Sturm: Der "dritte Weg" - Demokratie im Zeitalter der Globalisierung, in: Uwe Backes/ Eckhard Jesse (Hrsg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie 12, 2000, S. 53-72. 29 Roland Sturm: England, Frankreich, Deutschland - Unterschiedliche Profile von Sozialdemokratie, in: Politische Studien 50(364), 1999, S. 83-87. 30 Heinrich Oberreuter (Hrsg.): Umbruch 98. Wähler, Parteien, Kommunikation, München 2001. 31 Bundestagsdrucksache 14/5201, S. 22. 32 Vgl. z.B. Martin Große Hüttmann/ Christian Roth: Die Europapolitik der SPD vor der deutschen Ratspräsidentschaft - erste Orientierungen in der Regierungsverantwortung, in: WIP Occasional Papers 3, 1998, S. 3-35.
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Thema des nächstes Heftes:
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