Zeitschrift Russland unter Putin Putins Welt
|
|
|
Versuch eines Porträts Von Roland Haug Wer ist Putin? Und was will Putin? Ist er Modernisierer oder Stabilisator überkommender russischer (Groß)Macht? Der Geheimdienst-Mann Putin verspricht die "Diktatur des Gesetzes", er will Ordnung, den Erhalt der Weltmacht. Doch die alten sowjetischen Verhältnisse wiederherstelle, will er wohl kaum, dafür ist der Geheimdienstler zu kenntnisreich, zu sehr Realist. Aber steht er für Demokratie, Gewaltenteilung, Pressefreiheit, Zivilgesellschaft? Wohl kaum. Dafür ist er zu sehr Machtmensch. In vielem kommt er dabei den Sehnsüchten der russischen Gesellschaft nur allzu sehr entgegen. Red.
Die Erwartungen waren groß. Als Wladimir
Putin von Boris Jelzin das Präsidentenamt übernahm, kündigte er den Bürgern Russlands eine "Diktatur des Rechts" an. Nach den Erfahrungen
mit einer wuchernden Korruption, der frühkapitalistischen Ausplünderung des Landes, der offensichtlichen Inkompetenz und Indisposition des
Vorgänger-Präsidenten, dem Zusammenbruch des Bildungs- und des Gesundheitswesens und einer sich in alle Bereiche der Gesellschaft
ausdehnenden Gesetzlosigkeit schien Putin für viele Russen eine verlockende Alternative, wenn nicht gar die Rettung zu sein. Inhaltlich immer noch ein unbeschriebenes Blatt Wie positioniert sich nun das Putin'sche Russland im europäischen Haus? Geht es um politische Inhalte, so ist Wladimir Putin noch immer ein unbeschriebenes Blatt. Durch programmatische Aussagen, die dann auch überzeugende politische Gestaltungsakte zur Folge hatten, ist der Präsident jedenfalls kaum aufgefallen. Zu stark sind die Beharrungskräfte der Bürokratie. Putins wirtschaftspolitische Reformschritte waren bis jetzt nur recht halbherzig. Aufhorchen ließ aber die Feststellung Putins, dass er im militärisch-industriellen Komplex weiterhin die "Lokomotive der Wirtschaft" sehe. Doch in mancher Hinsicht erweist sich der Präsident dann wieder als Modernisierer. Auf dem Teilgebiet der Steuerpolitik lassen sich durchaus Verbesserungen feststellen. Das Heer der Beamten ist heute größer als in der Ära der Sowjets. Von einer Stärkung des Rechtsstaates, vom Schutz des Privateigentums oder der Schaffung eines funktionierenden Bankensystems kann keine Rede sein. Ein besonders miserables Bild bietet die Justiz. Sie wird laufend politisch instrumentalisiert. Für russische Kriegsverbrechen in Tschetschenien besteht faktisch Straffreiheit. Ein cleverer und durchsetzungsfähiger Machtpolitiker Die Selbstfindung der Macht ist im Kernland
der ehemaligen UdSSR ein Prozess, der noch lange nicht abgeschlossen ist. Keiner weiß so recht, wohin Putin das Land führen will und wofür er
wirklich steht. Für die einen bleibt er ein KGB-Spion, der zu einem ehrgeizigen und machthungrigen Volks(ver)führer mutierte und - wie im
Tschetschenien-Krieg - jeden nationalen Widerstand zusammenschießen lässt. Für die anderen ist er ein blutleerer Bürokrat, der von mächtigen
Drahtziehern auf die politische Bühne geschoben wurde und aus dem Hintergrund gelenkt wird. Eine dritte Gruppe wiederum sieht in Putin einen
entschlossenen Reformer, der das Land mit dem Elan und in der Manier des großen
Zaren Peter führen, modernisieren und gegenüber dem Westen öffnen will. Meisterhaft kann er mit Worten jonglieren Putins Welt, wie sieht sie aus? Wie früher die Kommunisten versteht es der
KGB-Zögling Putin meisterhaft, mit Worten zu jonglieren. Ausländische Gäste und Gastgeber bekommen das zu hören, was sie hören wollen.
Schlüsselbegriffe wie "Demokratie und Pressefreiheit" kommen ihm leicht von der Zunge. Doch was er darunter versteht, deckt sich nur selten mit den Vorstellungen, die der Westen von diesen Begriffen hat. "Die
Freiheit des Wortes verstehen wir unterschiedlich", so belehrte Putin einen Journalisten. Sie endet für ihn dort, wo russische Journalisten die Linie
der Staatspropaganda verlassen und (im Tschetschenien-Krieg bot sich das an) auch die andere Seite zu Wort kommen lassen. Das sei, so der
neue Präsident weiter, "viel gefährlicher als das Schießen mit automatischen Waffen". Putin hat kein Problem damit, wohlklingende Begriffe wie
eben "Demokratie", "Pressefreiheit" und "Marktwirtschaft" so umzudeuten, dass sie mit der ursprünglichen Idee, für die sie stehen, nur noch wenig
zu tun haben. Die starke Hand des Staates, nicht die unsichtbare Hand des Marktes Ohne Zweifel tritt Putin ein für "Ordnung" und "Demokratie" - eben so, wie er beides versteht. Dabei bemüht er sich, Realist zu sein. Wie fast alle halbwegs gebildeten Köpfe des Inlandgeheimdienstes FSB (früher KGB) weiß er natürlich, dass eine Neuauflage des Sowjetsystems in einem Land wie Russland keine Zukunft mehr haben kann; das Heil des Landes kann nach Putins Auffassung auch nicht in einer Rückkehr zu den planwirtschaftlichen Methoden früherer Tage bestehen. Putin plädiert für den Wandel. Er will Russland modernisieren. Die "gemäßigte Reformpolitik" seines Vorgängers will er fortsetzen. Dabei hält er die Demokratie nicht unbedingt für die geeignete Methode, um diesen Wandel zu realisieren. Der Verdacht, dass er letztlich autoritäre Absichten verfolgt, bleibt bestehen. Putin bemüht sich nach Kräften, die Schmalspur-Ideologie vom paternalistischen, also den Bürgern bevormundenden Staat, wieder zu beleben. Er ist der Protagonist einer pragmatischen Regierungsform, die aber jederzeit ins Diktatorische abstürzen kann. Sicher verfügt seine Mannschaft über ein (zumindest in Teilen) liberales Reformprogramm. Von dieser Gruppe aber die Förderung von Demokratie und Zivilgesellschaft zu erwarten, wird wohl eine eitle Hoffnung bleiben. Auch ist der Präsident insofern ein Kind der Sowjetzeit, weil er noch immer einer fatalen Kontroll-Mentalität verhaftet ist. Sein Leitbild ist die starke Hand des Staates und nicht die unsichtbare Hand des Marktes. Wie lange eine in Teilen unabhängige Justiz sich Putins Präsidialapparat und den Pressionen der Geheimdienste entziehen kann, ist allenfalls eine Frage der Zeit, nicht aber der Prinzipien. Dem Land zu neuer Stärke verhelfen Dem westlichen Individualismus hat Putin eine klare Absage erteilt. Im Internet propagiert er denn auch die Schlagworte "Patriotismus, staatliche Größe und Solidarität". Diese Worte erinnern nicht von ungefähr an die alte zaristische Losung von "Orthodoxie", "Selbstherrschaft" und "Volkstümlichkeit". Es ist der verzweifelte Versuch, in einer nur schwach entwickelten Gesellschaft die Leerstelle "öffentliche Meinung" auszufüllen. Ansonsten liebt Putin - wenn auch wohldosiert und genau kalkuliert - die entschiedenen Töne. Putin verkörpert Russlands Großmacht-Ambitionen. Er sieht sich und das eurasische Riesenreich als den einzigen Gegenspieler der USA. Zugleich ist er von der Absicht geleitet, Russland den Rang einer Großmacht, des zweiten Akteurs auf der internationalen Bühne, zu erhalten. Den westlichen Regierungen führt er vor, dass die Russländische Föderation ihrem eigenen Bewegungsgesetz folgt und er, der Präsident, nach eigenen Maßstäben handelt. Vor dem Westen buckelt Putin nicht. Das gefällt den Russen. Mit den innerrussischen Missständen beschäftigt sich Putin vor allem deshalb, weil er seinem Land zu neuer Stärke verhelfen will. Putin hat verinnerlicht, dass Ambitionen auf eine neue Großmacht-Rolle ohne wirtschaftliche Sanierung illusorisch sind. Je mehr Härte Wladimir Putin zeigt, desto mehr Erfolg hat er beim russischen Volk.
Die Katastrophe der "Kursk": Putin entzaubert Doch dann passierte die Sache mit dem U-Boot "Kursk". In diesen Tagen zeigte die Obrigkeit das Gesicht der alten UdSSR und nicht das des neuen Russland. Es wurde vertröstet und gelogen, dass sich die Balken bogen. Putin , der vermeintliche Hoffnungsträger, gab eine denkbar schlechte Figur ab. Niemals lässt er sich in die Karten blicken. Die Öffentlichkeit hat an seinen Gefühlen keinen Anteil. Der Präsident hat - wie zu Sowjet-Zeiten - das systematische Vertuschen von unangenehmen Fakten zum Kennzeichen seiner Regierung gemacht. Dahinter steht die wahnhafte Vorstellung, dass sich das "neue Russland" eine demokratische Opposition, glasnost und Pressefreiheit nicht mehr leisten kann. Als jugendlicher Draufgänger, der an Silvester großspurig im Kampf-Jet nach Tschetschenien flog, war er angetreten. Doch dann konnte er sich nicht einmal dazu durchringen, seinen Urlaub abzubrechen, als sich in der Barents-See eine menschliche Tragödie abzeichnete. Mitten im Frieden war ihm das nationale Prestige wichtiger als das Leben der Soldaten. Seitdem gilt der Präsident als "entzaubert". Das Vertrauen in einen Neuanfang ist zumindest erschüttert. Viele Russen würden Putin wegen seines Verhaltens in der Kursk-Affäre nicht mehr wählen. Der sinnlose Tod der "Kursk"-Besatzung bestätigte westliche Experten in ihrer Auffassung, Moskau unterhalte eine "Wegwerf"-Armee, in der der Mensch wenig zählt. Zudem verstärkte die U-Boot-Katastrophe die Zweifel an der Fähigkeit Putins, das neue Russland zu vollenden. Diese Affäre ist symptomatisch für Stil und Substanz von Putins Präsidentschaft. Wladimir Putin ist bestrebt, den im Grunde erfolglosen Lockerungsübungen Gorbatschows und Jelzins seine eigenen gegen-reformatorischen Bestrebungen entgegenzusetzen. Da ist auf der einen Seite der immer noch öffentlich bekundete Wille Putins zur einschneidenden Veränderung. Auf der anderen Seite wird erneut eine militärische Staatsführung begründet. Eine verschärfte Zensur und Propaganda-Politik verhinderten diese Änderung, die offiziell noch immer in der Agenda steht. Zum ersten Mal in den vergangenen Jahren steht Russland vor der Gefahr, in die zweite oder gar dritte Klasse der Staatenwelt abzurutschen. Der zweifelhafte Triumph im Kaukasus Putin will das Bild des Mannes abgeben, der von der Vorsehung dazu bestimmt ist, die Sehnsucht vieler
Russen nach einer Großmacht-Rolle zu stillen. Der Erfolg des Präsidenten gründete sich auf seine von markigen Sprüchen geprägte Tschetschenien
Politik. Sein zweifelhafter Trumpf war lange Zeit der Krieg im Kaukasus. Eine desorientierte Bevölkerung hat er reichlich mit grober Kriegs und
Verleumdungs-Propaganda füttern lassen. Das brutale Vorgehen gegen das kleine Kaukasus-Volk hatte ihm zunächst ein erhebliches Maß an
Popularität eingebracht und schließlich dann auch zu seiner Wahl geführt. Nach wie vor lässt Wladimir Putin jedes Bemühen um eine politische
Lösung des Konflikts vermissen. Putin bezeichnete es als einen Fehler, der Kaukasus Republik 1996 faktisch die Unabhängigkeit gewährt zu
haben. Dann sprach er dem tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow auch noch jegliche Legitimität ab. Er begründete das damit, dass es
Maschadow nicht gelungen sei, die islamischen Fundamentalisten zu entwaffnen. Den Westen verschreckte er, als er sich trotz aller
Friedensappelle jegliche Einmischung von außen verbat. Ein personeller Drahtseilakt Personell musste der neue Kreml-Chef einen Drahtseilakt vollziehen. Er selbst verfügte
über kein komplettes Experten-Team, das auch noch sein Vertrauen besaß. Bekanntlich spielen im postsowjetischen Russland die Parteien nur
eine geringe Rolle. Und so konnte Putin auch nicht über ein entsprechendes Personal-Reservoir verfügen. Er musste mit den Kräften arbeiten, die
vorhanden waren. Es boten sich die Technokraten aus der Jelzin-Ära und die alten Seilschaften aus den bürokratischen Apparaten an. Seiner
Hausmacht konnten allein die Vertrauensleute aus dem ehemaligen KGB und aus seiner Zeit als St. Petersburger Vizebürgermeister zugerechnet
werden. Das heruntergewirtschaftete Land wurde also in einigen Schlüsselstellungen dem Geheimdienst anheim gegeben. Obwohl die Gräueltaten
der Vorgängerorganisation des heutigen FSB und die korrupten Machenschaften des Dienstes sehr wohl bekannt sind, meinen die meisten Russen
und auch viele westliche Geschäftsleute, ein Geheimdienst Regime bringe endlich mehr Ordnung ins russische Chaos. Ein geheimes Abkommen mit der Kreml-Kamarilla? Nach und nach
tritt Putin aus dem Schatten seines Vorgängers Jelzin. Zug um Zug hat er es verstanden, seine Machtstellung auszubauen. Insbesondere beschnitt
er den Einfluss der Regionalfürsten, der Finanz-"Oligarchen" und der Medien. Gleich nach seiner mehrfach abgesicherten Wahl im März 2000 zog
er die Zügel an. Er setzte ein halbes Dutzend Statthalter ein, die im Kernland der untergegangenen UdSSR darauf achten sollen, dass der von
Putin propagierten "Diktatur des Gesetzes" auch Folge geleistet wird. Die wenigen bekannten Details der Putin-Vita Die wenigen bekannten Details der Putin'schen Vita sind
schnell erzählt. Wladimir Putin wurde am 7. Oktober 1952 als Sohn eines Schlossers im heutigen St. Petersburg geboren. Mit 48 Jahren ist er
der jüngste Kreml-Chef. Menschen aus seiner Umgebung verweisen auf seine flinke Intelligenz, seine Schlagfertigkeit und den unterkühlten Charme
des früheren Geheimdienst-Offiziers. Als Karatekämpfer versteht er es, mit eiskaltem Lächeln seine Gegner aufs Kreuz zu legen. Putin ist aber
auch ein geschickter PR-Mann. Vor Fernseh-Zuschauern präsentiert er sich als durchtrainierter und entschlossener Kämpfer. Und der erledigt seine
Gegner bekanntlich nicht durch die bloße Kraft seiner Hände, sondern eben auch durch seine Intelligenz und seinen Charakter. Putin bot damit
einen wohltuenden Gegensatz zu dem seit Jahren hinfälligen, bei öffentlichen Auftritten fast roboterhaft wirkenden Jelzin. Westliche Journalisten
und Staatschefs verweisen auf einen gewissen, wenn auch spröden Charme, mit dem sie Putin immer wieder in seinen Bann zu ziehen verstehe.
Die Jahre in Deutschland blieben nicht folgenlos Putin ist verheiratet. Er hat zwei Kinder, die beide die deutsche Botschaftsschule in
Moskau besucht haben. Nach dem Jura-Studium an der damaligen Leningrader Universität war er 1975 in den Auslands-Geheimdienst eingetreten, der damals Teil des KGB war. Insgesamt 15 Jahre diente er dem Dienst. Mehrere Jahre arbeitete Putin als Agent in Deutschland. Anders
als seine Vorgänger hat Putin den Westen intensiv beobachtet. Als KGB-Resident in Dresden konnte er den Untergang der
Stasi-Herrschaft beobachten. Die Ursachen des parallel verlaufenden Zusammenbruchs der UdSSR waren ihm bereits bekannt. Putin, der stille
Russe, muss sich im sächsischen Teil der DDR bestens gefühlt haben. Viereinhalb Jahre lang musste er nicht Schlange stehen wie daheim in der
UdSSR. Es gab ausreichend zu essen. Die Straßen waren gefegt, die Fenster geputzt. Die Busse fuhren einigermaßen pünktlich. Von "nassen
Anträgen" (im Geheimdienst-Jargon steht das für blutige Unternehmungen) blieb er verschont. Seine politische Karriere begann mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion Nun zu seiner politischen Tätigkeit: In den Achtzigerjahren wurde
Putin stellvertretender Rektor der St. Petersburger Universität. Seine politische Karriere begann also mit dem Ende der Sowjetunion. 1990 wurde
er in seiner Heimatstadt St. Petersburg Berater des reformorientierten Bürgermeisters Anatolij Sobtschak. In seiner Heimatstadt wurde er
schließlich stellvertretender Bürgermeister. St. Petersburg galt damals als besonders kriminell. Was Russland am meisten wünscht, ist innenpolitische Ruhe Die Öffentlichkeitsarbeiter im Kreml haben es heute schwer. Sie müssen an einer
Image-Konstruktion arbeiten, die einfach nicht unter einen Hut zu bringen ist. Mit harter Hand soll Putin regieren. Zugleich aber soll er ein
menschliches Antlitz tragen. Doch Putin ist ein Mann ohne Eigenschaften. Sein Lächeln ist kalt. Man sieht in ihm einen Politiker, der weder über
ein besonderes Talent, noch über größere Laster verfügt. Für den Mann auf der Straße verkörpert er aber das Gegenprogramm zu den
Machenschaften korrupter und halbkrimineller Politiker der Jelzin Ära. Die gut orchestrierte Angst vor dem anonymen Bomben-Terror, den man
(ohne den geringsten Beweis dafür zu erbringen) den Tschetschenen anhängen wollte, wirkt in derselben Richtung. Dass er von Gewaltenteilung,
einer Kontrolle über die Macht, von der Herausbildung einer Zivilgesellschaft nicht allzu viel hält, wird in Russland nicht als Defizit empfunden.
Viele Russen sehen in Putin noch immer einen bescheidenen, ehrlichen und prinzipientreuen Sachwalter russischer Interessen. Er ist damit für viele
genau die Person, die die Russländische Föderation in dieser historischen Situation braucht. Der Helden, Revolutionäre, Radikalreformer und der
Kriminellen ist man in Russland überdrüssig geworden.
Diese haben das Leben der Russen sicher aufregend gestaltet. Sie haben aber keine Beständigkeit gebracht. Was man sich jetzt im Osten
Europas am meisten wünscht, das ist innenpolitische Ruhe. Mit anderen Worten: Das Gesetz der Gewalt soll nicht länger über der Gewalt des
Gesetzes stehen.
|
|
Copyright © 2001 LpB Baden-Württemberg HOME |
Kontakt / Vorschläge / Verbesserungen bitte an: lpb@lpb-bw.de |