Zeitschrift

Großstädte




Heft 2/97

Hrsg.: LpB

titstadt.gif (4711 Byte)

Inhaltsverzeichnis

 

 


Attraktiv und innovativ

London: Knotenpunkt im Netz globaler Wirtschafts- und Finanzdienste

Von Wolf Gaebe



London mit dem Westminster Palast. Eine bewährte Demokratie und politische Stabilität sind auch wirtschaftliche Standortfaktoren. Nicht zufällig ist London der größte Finanz- und Bankenplatz der Welt.
Aufnahme: dpa


Prof.Dr. Wolf Gaebe ist Direktor des Geographischen Instituts der Universität Stuttgart



Dank seiner geopolitischen Schlüsselstellung ist London nach wie vor der größte Finanz- und Bankenplatz der Welt, mit mehr als 300 000 Beschäftigten. Förderlich dafür ist ferner ein vertrauenserweckendes politisches Klima. Früher als anderswo verlor die City ihre Wohnfunktion, der Zug in die Vorstädte (Suburbanisierung) war die Folge. Innerstädtische Revitalisierungen, wie besonders spektakulär in den Docklands, sollen auch dazu dienen, den Standort London als Dienstleistungszentrum attraktiv zu gestalten. Probleme hat London nicht zuletzt durch den Zuzug aus Ländern des Commonwealth, eine zunehmende Ghettobildung sozial und ethnisch ist nicht zu übersehen. Seit die Thatcher-Regierung 1986 den Greater London Council aufgelöst hat, besitzt London keine einheitliche Stadtregierung mit einem gemeinsamen Bürgermeister mehr.
Red.


Was sich alles hier auf wenigen Quadratkilometern konzentriert

London ist eine fast 2000 Jahre alte Stadt mit einer sehr wechselhaften Entwicklung, die über Jahrhunderte hinweg politische und räumliche Konstanten aufweist. Es gibt nur noch ganz wenige römische und kaum noch mittelalterliche Spuren. Das London von heute wird vor allem durch Bauten und Bebauung nach dem großen Brand von 1666 bestimmt.

London gilt unbestritten als das wirtschaftlich bedeutendste Zentrum in Europa, als Knotenpunkt im Netz der globalen Wirtschafts- und Finanzdienste und als sehr attraktive und innovative Stadt. Auf wenigen Quadratkilometern konzentrieren sich in dieser global city Leitungs-, Steuerungs- und Kontrollfunktionen der Regierung und großer britischer Unternehmen und weltwirtschaftlich herausragende Funktionen. Nach der Bilanzsumme und der Zahl der Auslandsbanken ist London der größte Bank- und Finanzplatz der Erde mit etwa 500 Auslandsbanken, die 1995 mehr als 40 000 Menschen beschäftigten (Abb.1). Für viele Banken und Versicherungen, die Rohstoff- und Metallbörse, Auktionshäuser wie Sotheby und Christie's und Makler sind die internationalen Geschäfte wichtiger als die nationalen Geschäfte. Viele dieser Unternehmen und Institutionen haben den Tätigkeitsschwerpunkt im Ausland. London ist der größte Handelsplatz für Devisen (30 Prozent Weltmarktanteil) und nach New York und Tokyo der drittgrößte Handelsplatz für Aktien. 1991 waren hier etwa 300 000 Menschen in Banken, Versicherungen und sonstigen Finanzdienstleistungen tätig, knapp zwei Fünftel aller in Großbritannien in Banken und etwa ein Fünftel aller hier in Versicherungen und sonstigen Dienstleistungen Tätigen (Corperation of London 1995, S. 2-3).


Früher als andernorts verlor die Innenstadt an Bevölkerung

Mitte der 90er Jahre lebten in Greater London, d.h. in Outer London und in Inner London mit 33 Stadtbezirken und einer Fläche von 1580 qkm, mehr als 6 Mio., in der Region South East (Abb. 2) etwa 17 Mio. Menschen. Früher als in anderen Städten verlor die Innenstadt Bevölkerung. Um 1700 wohnten in der damals wie heute hoch verdichteten City, einem nur etwa 2,5 km großen Stadtbezirk (1 in Abb. 3), mehr als 200 000 Menschen, heute hat die City fast keine Wohnfunktion mehr. Die meisten der noch etwa 5000 Bewohner wohnt im multifunktionalen Barbican Center (Wohnungen, kulturelle Einrichtungen, Dienstleistungen). Seit Anfang des Jahrhunderts nimmt in Inner London die Bevölkerung ab, seit den 50er Jahren auch in Outer London (Abb. 3). 1991 lebten in Inner London nur noch etwa halb so viele Menschen wie zu Beginn des Jahrhunderts (4,53 Mio.). Im Unterschied zur Kernstadt (Greater London) nehmen im Umland, in der Outer Metropolitan Area und in Outer South East, Bevölkerung und Arbeitsplätze in Forschung und Entwicklung, Industrie, Handel und Dienstleistungen, u.a. back-office-Tätigkeiten, weiterhin zu. Ein Grund für die starke und anhaltende Suburbanisierung ist der bereits in viktorianischer Zeit einsetzende Strukturwandel mit einer Zunahme der Bürotätigkeiten und Büroflächen.


Eine geopolitische Schlüsselstellung

Erklären läßt sich die herausragende Bedeutung Londons vor allem durch internationale Funktionen und die kulturelle Bedeutung sowie durch die hohe Attraktivität des Standortes für ausländische Investoren und Besucher. Begünstigt durch die geopolitische Lage und die Lage in einem kleinen dicht besiedelten Land weist London mehr internationale Funktionen auf als New York und Tokyo, auch weil Kontakte mit beiden Zentren an einem Arbeitstag möglich sind. Er beginnt in London, bevor er in Tokyo endet, und ist noch nicht zu Ende, wenn er in New York beginnt.

Kein anderer Bank- und Finanzplatz weist eine so lange und kontinuierliche Bedeutung auf wie London. London war schon in vorindustrieller Zeit ein bedeutender Handels- und Finanzplatz, die Börse wurde bereits im 16. Jahrhundert gegründet. Kolonien, Industrialisierung, schließlich Globalisierung und Deregulierung begründeten und sicherten die weltwirtschaftliche Stellung. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gingen 80 Prozent der britischen Importe und 70 Prozent der Exporte über den Londoner Hafen. Großbritannien war Ende des Jahrhunderts die größte Kolonialmacht und das größte Industrie- und Handelsland, London Zentrum der Finanzierung und Versicherung von Welthandel und Weltverkehr und großer internationaler Bergbau-, Industrie- und Infrastrukturprojekte. Auch nach dem Verlust der industriellen Bedeutung behielt London die überragende Funktion als Handels-, Finanzierungs- und Versicherungsplatz und wurde nach der Pfundabwertung 1967 wieder zum größten Bank- und Finanzplatz und Hauptumschlagplatz von Geld und Kapital.


Und ein vertrauenerweckendes politisches Klima

Zu den national- und regionalwirtschaftlichen Erklärungen der Bedeutung Londons gehören die politische Funktion (Hauptstadt seit dem 11. Jahrhundert und Zentrum eines Weltreiches bis in dieses Jahrhundert), die Wirtschafts- und Finanzpolitik und die Agglomerationsvorteile durch moderne und leistungsfähige Informations- und Kommunikationsdienste und Flughäfen. Schwer meßbar ist der Einfluß der englischen Sprache und der kulturellen, Unterhaltungs-, Einkaufs- und Freizeitangebote, der Theater, Museen, Warenhäuser und Pubs. London ist auch ein Innovationszentrum der Mode und des Konsums. Wichtiger als der Zustand der Binnenwirtschaft (Stabilität der Währung und Wachstumsrate der Bruttosozialprodukts) ist das politische Klima und das Vertrauen in die Wirtschafts- und Finanzpolitik. Seit der Deregulierung des Wertpapierhandels im Oktober 1986, bekannt als Big Bang, gilt London als offener und liberaler Bank- und Finanzplatz. Zu den Agglomerationsnachteilen gehören sehr hohe Lebenshaltungskosten, hohe Grundstückspreise und Mieten.


Zunehmende Ghettobildung

Der durch Globalisierung und Deregulierung verschärfte Wettbewerb zwischen den höchstrangigen Zentren verschärft auch die Probleme in den Zentren. Es gibt hier offensichtliche Gewinner und Verlierer. Die Veränderungen der Berufsstrukturen und der Bausubstanz, sowohl Verbesserungen als auch Verschlechterungen, spiegeln den tiefgreifenden weltwirtschaftlichen Wandel und die unterschiedlich nutzbare Standortgunst und Chancen. London weist krasse und zunehmende wirtschaftliche und soziale Gegensätze auf, sichtbar in Bebauung, Erwerbstätigkeit, Bevölkerungsstruktur, Nutzungsdichte und Nutzungsrechten. Meist kommen mehrere Merkmale zusammen, z. B. Arbeits- und Obdachlosigkeit.

Die Haushalte werden immer kleiner immer mehr ältere, aber auch jüngere Menschen leben allein. Noch nicht einmal in jedem dritten Londoner Haushalt lebten 1991 Kinder, viele in unvollständigen Familien. Die ethnische Segregation ist hier geringer als in New York und auch geringer als die soziale Segregation. Etwas mehr als 10 Prozent der Bewohner stammen aus Asien, 8 Prozent aus Afrika und der Karibik. Abb. 4 zeigt Beispiele der ethnischen Segregation, Wohngebiete und Subökonomien (Märkte, Geschäfte, Restaurants) der Bengalen in Tower Hamlets (Inner London) und der Inder in Brent und Ealing (Outer London). Arbeitslosigkeit, Armut, Überlegung und Verfall sind in den östlichen Stadtbezirken deutlich höher als in den westlichen Stadtbezirken. Um diese schlecht erhaltene Wohn- und Gewerbezone des 19. Jahrhunderts mit relativ hoher Wohndichte und einem hohen Anteil Einwanderer sowie armer und alter Menschen legt sich eine Wohn- und Gewerbezone geringer Dichte. Vor allem am östlichen und südlichen Rand dieser Zone leben kaum Einwanderer und Nachfahren von Einwanderern. Gering verdichtete Wohnformen, von Eigentümern bewohnte Einzel- und Doppelhäuser bestimmen hier das Siedlungsbild.


Inzwischen verdrängen die wohlhabenden Haushalte die ärmeren

Der alte Gegensatz in den Wohn- und Lebensbedingungen der Briten und der Einwanderer der wohlhabenden und der armen Haushalte, zwischen West End und East End wird überlagert von gegenläufigen Entwicklungstendenzen. Die ethnische, soziale und kulturelle Differenzierung und Ghettobildung nimmt zu. Mehr und mehr bleiben wohlhabende Haushalte in London und oder ziehen zu und verdrängen Haushalte mit geringem Einkommen und Mieter. Ursache ist die nationale und lokale Stadtentwicklungspolitik der letzten 15 Jahre, deren Hauptziel es war, die Bedeutung Londons als Handels- und Finanzzentrum zu stärken und für ausländische Unternehmen attraktiv zu machen. Die durch die starke weltwirtschaftliche Integration verursachten strukturellen und funktionalen Veränderungen werden vor allem in einer Segmentierung auf dem Arbeitsmarkt sichtbar. Die räumliche Trennung der Tätigkeiten ist ein besonderes Merkmal von London, so wie die Funktionstrennung zwischen der City, dem Handelsplatz, und Westminster dem Herrschafts-, später Regierungssitz, durch die Jahrhunderte auch für neue Gewerbe bestimmend gewesen.

London gewinnt Arbeitsplätze im Handel und Dienstleistungen und verliert die Produktionsbasis (Deindustrialisierung), mehr als 1,3 Millionen Arbeitsplätze seit den 50er Jahren. Hoch qualifizierte, hoch spezialisierte und hoch bezahlte Arbeitskräfte nehmen ebenso zu wie gering bezahlte Tätigkeiten ohne Karrierechancen, z. B. für Frauen in Haushalten, in der Gastronomie und anderen Dienstleistungen. Einen Hinweis auf die Segmentierung geben die Arbeitslosenraten aus dem Census 1991: "Weiße" 10 Prozent, Afro-Kariber 19 Prozent, Pakistani 24 Prozent und Bengalen 36 Prozent. Die Jugendarbeitslosigkeit ist jeweils höher (Gordon/Harloe 1995, S. 21). Neue Arbeitsplätze entstehen fast nur noch in der Privatwirtschaft und vor allem in unternehmensorientierten Dienstleistungen.


Gegensätzliche Entwicklungstendenzen auch in der Bebauung

Gegensätzliche Entwicklungstendenzen sind auch in der Bebauung sichtbar in Wachstum, Erneuerung und Verfall. Der Bau-, Modernisierungs- und Erneuerungsboom, der seit Mitte der 70er Jahre in Inner London zu einer Zunahme der Büroflächen, Freizeiteinrichtungen und Luxuswohnungen, zur gentrification, geführt hat, aber auch zum Verlust preiswerter Wohnungen, ist Ausdruck der hohen Attraktivität dieser Stadt für Anbieter von Dienstleistungen und Luxusgütern und Haushalte mit hohem Einkommen. Neben der City gehören Mayfair und St. James zu den "besten" und teuersten Standorten im Stadtkern. Hier siedeln sich außer Wirtschafts- und Finanzdiensten auch Konzernzentralen an. Aufgrund der geringen Standortqualität in großen Teilen des Stadtgebietes und der sehr selektiven Standortwahl neuer Unternehmen gibt es auch große Brachflächen, Unternutzung und Zerstörung. Das Verkehrsnetz ist aufgrund unzureichender Investitionen z.T. veraltet und überlastet. Umweltbelastung und Verkehrschaos gehören zu den Alltagsproblemen. Es fehlen leistungsfähige Durchgangsverbindungen in Central London (vgl. Abb. 5).


Ohne eine gewählte Stadtregierung für die Gesamtstadt

Auf der nationalen wie auf der kommunalen Ebene bestimmen sehr stark ökonomische Interessen Konzepte und Investitionen, da viele Briten befürchten, Großbritannien und insbesondere London könnte durch Verschiebungen im europäischen Zentrensystem, ausgelöst durch den EU-Binnenmarkt und Veränderungen in Osteuropa, ökonomisch in eine Randlage geraten. Die Befürchtung ist nicht ganz unbegründet, da gemessen an Wertschöpfung und Arbeitsplätzen die Bedeutung von London national und international abnimmt. Die britische Regierung versucht deshalb primär durch Verbesserungen der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur und große Stadterneuerungsprojekte, z. B. durch die Revitalisierung der Docklands, die Weltgeltung des Bank- und Finanzplatzes zu sichern. Dadurch vergrößert sie aber in London selbst die wirtschaftlichen und sozialen Probleme. Die Strategie, Probleme dem Markt zu überlassen, war bereits im 19. Jahrhundert ein wesentlicher Grund für die Zunahme armer Bewohner der Londoner Innenstadt. Staatliche Eingriffe in die Stadtentwicklung und in private Rechte waren in London weit schwächer als in Paris, Brüssel oder Rom.

London gehört zu den wenigen großen Städten ohne eine gewählte Stadtregierung und politischen Repräsentanten der Gesamtstadt (Bürgermeister). Den Greater London Council, seit 1965 Nachfolgeinstitution des 1888 gegründeten London County Council, hat die Regierung Thatcher 1986 aufgelöst und die Befugnisse auf die Zentralregierung und die Stadtbezirke übertragen. Die Entwicklung der 6-Millionen-Stadt erfolgt seither durch 32 Stadtbezirke und eine Fülle nicht gewählter zweckgebundener Institutionen, die den lokalen Behörden Planungs- und Gestaltungsmacht entziehen.


Die Stadtentwicklung wird stark durch wirtschaftliche Interessen bestimmt

Aufgrund der kommunalen Schwäche wird die Stadtentwicklung sehr stark durch wirtschaftliche Interessen bestimmt. Dies zeigt die Docklandentwicklung und -bebauung. Die zunächst vorgesehene Wohnbebauung tritt hier zunehmend hinter der gewerblichen Nutzung zurück. Die beiderseits der Themse östlich der City zwischen 1967 und 1981 stillgelegten Docks werden durch eine nicht öffentlich kontrollierte Entwicklungsgesellschaft mit Entscheidungs- und Planungskompetenz neu bebaut, der sozialpolitische Anliegen eher fremd sind. Um die Bedeutung der City als Banken- und Finanzzentrum zu erhalten, wird ein fast 400 m hoher Millenium-Tower vorgeschlagen, mehr als 80 m höher als die neue Commerzbank-Hauptverwaltung in Frankfurt. Er soll auf dem Grundstück der früheren baltischen Börse errichtet werden, außerhalb der City-Schutzzone und der Sichtschneisen auf St. Pauls.

Durch einen vor mehr als 40 Jahren ausgewiesenen etwa 8 km breiten Grüngürtel und new towns läßt sich die Zersiedlung im Umland von London nicht steuern. Es fehlen dafür nicht nur die gesetzlichen Voraussetzungen, sondern auch die Bereitschaft zur Begrenzung der Nutzungsansprüche. Auch durch die 1986 fertiggestellte M 25, eine 190 km lange Ringautobahn, wurde die Zersiedlung in dem hochbelasteten Raum South East noch verstärkt. Neue Vorschläge zur Steuerung der Siedlungsentwicklung und zur Verbesserung der Infrastruktur nehmen die Kritik an der bisherigen Kommunal- und Wirtschaftspolitik auf und versuchen, insbesondere durch Investitionen zur Verbesserung der Wohn- und Umweltqualität und der Verkehrsinfrastruktur die Attraktivität von London zu sichern (Government Office of London 1996).


Literaturhinweise

Corperation of London (Hrsg.) (1995): The competitive position of London's financial services. Final report. London. (The City Research Project).

Coupland, A. (1992): Docklands: Dream or disaster? In: A. Thornley (Hrsg.): The crisis of London. London, New York. S.149-162.

Daniels, P.W., J. M. Bobe (1993): Extending the boundary of the City of London? The development of Canary Wharf. In: Environment and Planing A 25, S. 539-552.

Fainstein, S. S., M. Harloe (1992): Introducion: London and New York in the contemporary world. In: S. S. Fainstein, I. Gordon, M. Harloe (Hrsg.): Divided cities. New York and London in the contemporary world. Cambridge, Oxford. S.1-28.

Gaebe, W. (1989): Weltstadt London. In: Mitteilungen der Österreichischen Geographischen Gesellschaft 131, S. 93-108.

Gaebe, W. (1989): Die Dynamik der internationalen Bank- und Finanzzentren. Das Beispiel London. In: Frankfurter Geographische Hefte 58, S. 43-70.

Gaebe, W., J. Hall (1991): London. Positive und negative Entwicklungstendenzen in den 80er Jahren. In: Geographische Rundschau 43, S.14-20.

Gordon, I., M. Harloe (1995): A dual to New York? Looking back on London in the 1980s. Reading. (Geographical Papers: Series B, Discussion Paper 42).

Government Office for London (Hrsg.) (1996): Strategic guidance for London Planning Authorities. London. (HMSO).

Lee, R. (1992): London Docklands: The exceptional place? An economic geography of interurban competition. In: P. Ogden (Hrsg.): London Docklands. The challenge of development. Cambridge. (= Update). S. 7-18.

Pryke, M. (1991): An international city going "global": Spatial change in the city of London. In: Environment and Planning: Society and Space 9, S.197-222.

Stafford, L. (1992): London's financial markets. Perspectives and prospeds. In: L. Budd, S. Whimster (Hrsg.): Global finance and urban living. A study of metropolitan change. London, New York. S. 31-51.

Turkie, J. (1992): Canary Wharf. Monument einer ungleichen Partnerschaft. Londons zweite City auf der Isle of Dogs. In: Die Stadt als Gabentisch. Beobachtungen zwischen Manhattan und Berlin-Marzahn. Leipzig. S.173-195.